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ORF-Interview mit Gerhard PUŠNIK - Modulsystem
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DerStandard:

 OECD: Österreich hat den stärksten Beamtenabbau

 

In Österreich schrumpfte der öffentliche Dienst (zum Teil durch Ausgliederungen) am stärksten, nämlich um 2,1 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent und die österreichischen Beamten (heute eh meist Vertragsbedienstete) hätten vergleichsweise hohe Arbeitszeiten und eine bescheidene Entlohnung, sind die zentralen Aussagen im OECD-Bericht.

 

Was daraus Conrad Seidl auf Seite 10 als Kommentar auf Seite 36 macht, ist - typisch Seidl – wieder einmal unter aller Kritik. MS 25.06.11

Modul-System in Oberstufe

Spindelegger gibt nach und stimmt einem Kompromiss zu.

Aufsteigen mit zwei statt drei Fünfern.

Ein Schritt in die richtige Richtung:  Das Modulsystem kommt!

Das Modulsystem – die zentrale Innovation des im Ministerrat beschlossenen kleinen Bildungspaketes und ein (zu) kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wie es funktionieren soll, ist in der Grafik dargestellt.

Um die ÖVP aus dem bildungspolitischen „Dummerle-Eck“ herauszuführen, in das sie sich in den letzten Tagen wieder einmal manövriert hat, präsentierte Spindelegger einen Kompromiss zum Modul-System für die Oberstufe. Aufsteigen soll mit zwei statt mit drei Fünfern möglich sein. Aber Schüler/innen können auch mit Fünfern in drei Modulen aufsteigen, wenn die Klassenkonferenz dem zustimmt. Für Spindelegger ist das „stärkere Individualisierung“, für die Lehrer/innen ist es eine Fortsetzung der elenden, leider viel zu oft willkürlichen und ungerechten Krampfentscheidungen bezüglich des Aufsteigens mit einem Nicht genügend. Danke Michael! MS 28.06.11

==> DerStandard.at


Quelle: Schule ohne Stress
Quelle: Schule ohne Stress

Oberstufenreform kostenneutral möglich

Die Kosten für die zusätzliche Förderung können mit den Einsparungen durch weniger Klassenwiederholungen ausgeglichen werden. In der BMHS könnte sogar eine Kosteneinsparung möglich sein.

 

Trotz des höheren Personaleinsatzes durch Lernbegleiter/innen könnte die geplante Reform der Oberstufe von AHS und BMHS kostenneutral möglich sein. So steht es auch in den Erläuterungen zum Gesetzesentwurf, mit dem der Schulversuch der Modularen Oberstufe bis 2016 flächendeckend umgesetzt wird.

Die Ankündigung von Claudia Schmied, die Arbeit der Lernbegleiter/innen „ähnlich wie Supplierstunden“ zu entlohnen, ist nicht nachvollziehbar und wird sicher nicht halten, weil wirkungsvolle Lernbegleitung dieselben Ansprüche an die Vor- und Nachbereitung und Unterrichtsarbeit stellt. MS 30.06.11

LINK zum Begutachtungsentwurf - Oberstufenreform


ÖSTERREICH DARF NICHT SITZEN BLEIBEN!

VOLKSBEGEHREN BILDUNGSINITIATIVE.

 

Noch 10 TAGE für Unterstützungserklärungen

Der Countdown läuft!

Nur noch bis inklusive 1. Juli 2011 werden Unterstützungs-erklärungen für das Volksbegehren Bildungsinitiative gesammelt. Zwar haben wir die für die Einreichung des Antrags auf Einleitung notwendigen 8.032 Unterstützungserklärungen zusammen, aber das ist einfach zu wenig, um dem Anliegen schon jetzt in der Unterstützungsphase ausreichend politisches Gewicht mitzugeben.

Daher: Am Gemeindeamt eine Unterstützungserklärung unterschreiben. Auch wenn jetzt aufgrund unserer Volksbegehren-Initiative in die Bildungspolitik ein wenig Bewegung gekommen ist, von der großen und unbedingt notwendigen strukturellen Reform für unser Bildungssystem sind wir noch weit entfernt. D.h. wir brauchen nach wie vor das „Volksbegehren Bildungsinitiative“, um hier entsprechenden politischen Druck zu erzeugen.

Beachte: Die Unterstützungserklärung zählt schon zum Gesamtergebnis des Volksbegehrens. D.h. wer jetzt unterschreibt, braucht im Herbst nicht noch einmal zu unterschreiben.

 

Unterstützungserklärung und Info-Blatt-Download: http://www.nichtsitzenbleiben.at/unterschreiben/

Forderungen im Detail unter:

www.nichtsitzenbleiben.at 

Informationen und Diskussionen zu Bildung unter:

www.bildungsdeck.at 

Info-Hotline : 0800 204 400


VLI - Sitzung

Montag, 04. April 2011 20:00 Uhr

Schlössle-Keller in GÖTZIS 

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Einladung zur VLI - Sitzung
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Rudolf Mayerhofer präsentiert

Erlebnis Ladakh

Menschen, Kultur, Religion, Natur in "Little Tibet"

 

LINK: Mehr Bilder und Info

 

Ladakh ist ein von hohen Pässen umgebenes ehemaliges Königreich im Indischen Himalaya. Die Landschaft und das Leben dieser Menschen ist von beeindruckender Kargheit geprägt. Die Herzlichkeit, Fröhlichkeit und Religiosität der Ladakhi zieht jeden Besucher in seinen Bann.

 Erleben Sie in faszinierenden Bildern, begleitet von Videos und viel Musik die Faszination dieses versteckten Himalayagebietes.

Rudolf Mayerhofer ist Bergführer und Autor zahlreicher Beiträge in alpinen Fachzeitschriften und mehrerer Alpinbücher
(„Die schönsten Schitouren in Vorarlberg“, „Die schönsten Bergwanderungen in Vorarlberg“, „Alpwandern in Vorarlberg“)

Ort:

Aula der Mittelschule
Klaus-Weiler-Fraxern

Termin:

Donnerstag
31.3.2011

Zeit:

20:00

Eintritt:

€ 5,--

Veranstalter: Kulturausschuss der Gemeinde Klaus und
Schiverein Klaus-Weiler


VLI - Workshop Viktorsberg

Freitag,   18. März 2011 14:00 Uhr

bis

Samstag, 19. März 2011 14:00 Uhr

Hotel Viktor 


Albert Kaput (NL)

„Über Kinder, denen Schule nicht gerecht wird“

Vortrag und Diskussion

Donnerstag, 07. April 2011, INATURA, Dornbirn

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Einladung in weitere Informationen
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Albert Kaput (Niederlande)

„Über Kinder, denen Schule nicht gerecht wird.“

Eine Veranstaltung von UBG und Verein Initiative Begabung

Vortrag

Donnerstag, 07. April 2011, 20.00 Uhr, INATURA / Dornbirn

Workshop

Samstag, 09. April 2011, 09:00 – 13:00 h, BG Gallus / Bregenz

Workshop für interessierte LehrerInnen, Eltern, SchülerInnen

Anmeldung für den Workshop:


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VLI-Einladung
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Aktuelle Gesetzesänderungen
* Inspektor/innen werden QualitätsmanagerInnen,

   Schulen müssen Qualitätsberichte erstellen (28. Bundesgesetz)
* Fünf Aufgabenbereiche der Schulleitungen (29. Bundesgesetz)
* Verwendung von Landeslehrer/innen an Bundesschulen (30. Bundesgesetz)
* Abgeltungen für Betreuung von Bachelorarbeiten an PHs (31. Bundesgesetz)
* Einbeziehung der Berufsreifeprüfungen in Zentralmatura ab Sommertermin 2016

   (32. Bundesgesetz) MS 30.05.11

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Aktuelle Gesetzesänderungen 2011.pdf
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derStandard.at
derStandard.at

Studienanfänger und -umsteiger müssen sich per Internet bis spätestens 31. August voranmelden. derStandard.at


Peinlich: Die UNIS wissen das seit einigen Monaten und informieren erst jetzt - nachdem die Betroffenen über die Schulen nur mehr eingeschränkt erreichbar sind. Ein Beispiel dafür, dass die Rektor/innen auch ab und zu "Innenschau" halten sollten und nicht immer nur - zu oft überheblich - mit dem Finger auf andere zu zeigen. MS 18.06.11

LINK zum Artikel


Informationsveranstaltung der VLI für

Junglehrer/innen und Unterrichtspraktikant/innen

Donnerstag 26. Mai 2011 / Dornbirn – Hotel Krone

Themen die besprochen und diskutiert wurden:

Anstellungssituation – Wie wirkt sich der LehrerInnenmangel in bestimmten Fachgruppen auf das Arbeitsfeld von JunglehrerInnen aus?

Was muss ich bei meinem Vertrag alles beachten?

Was bringt mir das neue Dienstrecht? Aktueller Stand der Verhandlungen.

Aufgaben und Leistungen von Personalvertretung und Gewerkschaft. MS 28.05.11


Frage an Spaniens Banker:

Warum regiert ihr uns?

 

Die Frage auf Treichls abgrundtiefe zynische Antwort ….?

MS 26.05.11


Direktor werden, das ist schwer

 

In einem Artikel vom 22.05.2011 wundert sich der DIE PRESSE - Ombudsmann Daniel Landau, dass sich mancher langjährige Lehrer sich nicht einmal um das Amt des Direktors bewerben darf. Eigentlich sollten Qualifikation und Engagement darüber entscheiden, wer Direktor wird.

Ein Beispiel: Ein Lehrer mit Doktorat in Sozialwissenschaft aber ohne Lehramtsstudium damit auch ohne Probejahr (!) und als L2 eingestuft, unterrichtet seit vielen Jahren Instrumentalmusik, Informatik und Ethik. Laut Ausschreibungsrichtlinien des bmukk ist er als Bewerber für eine Schulleitung, z.B. AHS, nicht zugelassen.

Möglich ist hingegen, dass sich zum Beispiel jemand, der vor 30 Jahren ein Lehramt absolviert und dann das Probejahr gemacht, mehr schlecht als recht Unterrichtet und sich seitdem nicht weitergebildet hat, bewirbt. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf! Wie auch bezüglich der unterschiedlichen Bezahlung für gleiche Arbeit.

Eine Änderung wäre im Rahmen des neuen Dienstrechtes dringend erforderlich. MS 24.05.11

Gesamter Artikel - LINK: DIE PRESSE


Der Standard 18./19. Juni
Der Standard 18./19. Juni

Didaktik und Pädagogik sind gut, aber nur mit Faktenwissen.

 

Der Standard-Interview mit Herwig Gottwald

 

Herwig Gottwald, Professor für „Neuere deutsche Literatur“ an der Universität Salzburg, bringt in einem Interview die Problematik der gegenwärtigen Bildungspolitik, Bildungsdiskussion und des Stellenwertes der Bildung in unserer Gesellschaft auf den Punkt. Die Medien führen mit selbst- oder ministeriell ernannten „Bildungsexperten“ die Bildungsdiskussion. Die Politik reagiert mit einer „hektischen Reformitis“, die nur die Menschen an der „Basis“ immer mehr frustriert. Das Vorhaben, die Lehrer/innen zukünftig nur mehr an den PHs auszubilden, findet Gottwald fatal, da die fachwissenschaftliche Ausbildung künftiger Lehrer gestärkt werden muss, und dafür ist die Universität die Institution. MS 19.06.11


Quelle: FB
Quelle: FB

VLI - Informationsveranstaltung

 

für Junglehrer/innen und Unterrichtspraktikant/innen

und alle interessierten Kolleginnen und Kollegen

 

26. Mai 2011 20.00 Uhr

Dornbirn – Hotel Krone

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Download: Einladung Informationsveranstaltung
Informationsveranstaltung UP und Jungleh
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"Lehrer sollen LÄNGER ARBEITEN“ bzw. mehr Zeit an der Schule verbringen -

Ein kritischer Artikel in der GÖD-Zeitung 

 

Versuch der Selbsttherapie einer BHS-Professorin angesichts täglicher Medienberichte zu diesem Thema

Politiker kritisieren, dass die Lehrer zu wenig Zeit an der Schule verbringen. Die Politik will JunglehrerInnen eine höhere Anwesenheitspflicht „abkaufen“.

Dieser Artikel erschien in der aktuellen Ausgabe der GÖD-Zeitung und wird hier mit freundlicher Genehmigung der Autorin wiedergegeben - auch damit Nichtgewerkschaftsmitglieder unter den LehrerInnen lesen können, dass der gesamten GÖD unsere Arbeitszeitfrage ein Anliegen ist. MS 06.06.11

TEXT: Mag. Ernestine Wurzer

http://www.oeli-ug.at/fileadmin/kreidekreisPDF07/goed4.11S28-29.pdf

 

GÖD-Info
GÖD-Info

Aktuelle Information der GÖD:

 

Prüfungstaxen und Abgeltung für Arbeitsunterricht

MS 07.06.11

 

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Siehe auch Dienstrechtsskriptum der ÖLI-UG: 

Dienstrechtsskriptum Download:


Neue Mittelschulen:

BMHS – Gewerkschaft kritisiert bmukk

Eine Erhebung des ZA-BMHS bei den BMHS die eine Kooperation mit den NMS machen, hat einige Probleme festgestellt. Vor allem sind laut Presseaussendung der BMHS-Gewerkschaft „die jeweiligen NMS - Ausformungen der Bundesländermodelle derart verschieden sind, dass von einer Neuen Mittelschule gar nicht gesprochen werden kann.“

Keine kompatiblen Verwaltungsprogramme, die ungleich aufwändigere Diensterfassung, schwierigere Erstellung der Stundenpläne und der massiv erhöhte Arbeitsaufwand durch Planungs- und Koordinierungsbesprechungen sind weitere Probleme, die am Freitag der letzten Woche im Rahmen einer Besprechung über die BMHS-Spartenprobleme (ein Ergebnis der Verhandlungen zum 2009 – Sparpaket) behandelt hätten werden sollen. Sektionschef Stelzmüller hat die Sitzung kurzfristig abgesagt – „BMHS-Spartenprobleme“? Interessiert das bmukk offensichtlich nicht. MS 16.05.11

= > zum Download der Presseaussendung.


Altersteizeit auch im Sabbatical möglich!

VwGH-Erkenntnis

 

Laut Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes ist auch beim Sabbatical die freiwillige Vollzahlung des Pensionsbeitrages (Altersteilzeitregelung) für Pragmatisierte möglich.

Anträge gem. Par. 116d Abs. 3 Gehaltsgesetz "Altersteilzeit" sind also möglich für:

 #Herabsetzung der Lehrverpflichtung gem. Par. 50a oder 50b BDG

 #Teilzeitbeschäftigung nach MSchG/VKG

 #Lehrpflichtermäßigung aus gesundheitlichen Gründen gem. Par. 8 Abs. 2 Z 1 BLVG

 #Sabbatical

Dazu meint Gary Fuchsbauer (ÖLI-UG): „Seit heuer muss zwar die freiwillige Vollzahlung des Pensionsbeitrages gleich mit dem Teilbeschäftigungsantrag (also im Vorhinein) bekannt gegeben werden, aber durch das VwGH-Erkenntnis müsste nun auch eine Nachzahlung für aktuelle Sabbaticals möglich sein.“ MS 11.05.11


VLI – Veranstaltung mit Harald Walser

Bericht von der Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Harald Walser. Eine bewusst subjektive Betrachtung des Autors.

Aufgrund des großen Interesses und der damit verbundenen vielen Fragen der Teilnehmer/innen konnten nur einige der wichtigsten Themenbereiche zur aktuellen Bildungspolitik angesprochen werden. Schade, denn Harald Walser konnte uns aufgrund seines hervorragenden Wissens über die Zusammenhänge und Hintergründe der Bildungspolitik in Österreich viel Neues und vor allem Interessantes erzählen.

Seine Analysen über die folgenden Themenkreise waren wenig überraschend düster bis deprimierend und zeigten deutlich, dass nicht wirklich die notwendigen Reformen der Schule angegangen werden, sondern die Bildungspolitik in Österreich ausschließlich parteipolitische Interessen zu befriedigen hat. Gewinner der „schmied´schen Bildungspolitik“ sind demzufolge die beiden Regierungsparteien. Die ÖVP blockiert erfolgreich jede wirkliche Reform, wie zum Beispiel die Gesamtschule, lässt dafür Scheinreformen, wie die Neue Mittelschule, zu, mit denen BM Schmied mediale Erfolge verbuchen kann und ihr deshalb noch dasselbe Schicksal wie ihrer Kollegin aus dem Justizressort erspart bleibt. Verlierer in diesem traurigen Spiel ist die Bildung!

Themenschwerpunkte waren:

Lehrer/innen-Bildung Neu – schnurstracks zum aufwändigsten und längsten Bachelor Europas und in das Lehrer/innenmangel-Chaos.

Kindergartenpädagogik – Mangel (an Kindergartenpädagog/innen und an Einsicht der Bürgermeister) verhindert universitäre Ausbildung.

Pisa – auf einer Ebene mit Mexiko und Rumänien; Tendenz fallend! Und sind die Südtiroler  wirklich gescheiter als die Nordtiroler?

Neue Mittelschule – klug die Scheinreform und die Österreicher/innen für blöd verkauft.

Bildungsvolksbegehren – unterstützungswürdig weil einfach gut und doch noch pro Gesamtschule.

Pädagogische Hochschulen – Gehrer sei Dank.

Neus Dienstrecht – keiner weiß über was eigentlich verhandelt wird mit dem Ziel der Vereinheitlichung der Ausbildung, Arbeit und damit der Entlohnung. Siehe Lehrer/innen-Bildung Neu - schnurstracks in das Lehrer/innenmangel-Chaos!

Wenn wir nichts tun, passiert nichts.

MS 03.05.11


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Nochmals zur Info: Diskussionsanstoß der ÖLI-UG zum Dienstrecht
Diensrecht-ÖLI.pdf
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Lehrer/innen – Dienstrechtsverhandlungen.

 

Diese Woche sollen die Dienstrechtsverhandlungen zwischen bm:ukk und den Lehrergewerkschaften beginnen.

 

Ausgangspunkt soll laut BM Schmied ein Dienstrechtsentwurf der Minoritenberaterplatzhirsche „Beraterfirma Deloitte“ sein. Was in diesem Deloittepapier steht, ist noch geheim. Insider/innen gehen davon aus, dass es sich um ein aus einzelnen Teilen der unterschiedlichen deutschen Dienstrechte für Lehrer/innen zusammengeleimtes Paket ist.

Über die aktuellen Informationen zum Fortgang der Verhandlungen beichten wir auf dieser Homepage und unserer Facebook-Seite. MS 01.05.11


Online-Petition Gesamtschule:

 

Die unabhängige Initiative "Eltern für eine gemeinsame Schule aller 10 bis 14-jährigen Kinder - Parteilich für unsere Kinder" hat eine Online-Petition gestartet. Gefordert wird dabei: "Wir fordern das österreichische Parlament auf, die gemeinsame Schule aller 10- bis 14-jährigen Kinder jetzt zu beschließen und bis 2017 in bestmöglicher Qualität mit ausreichender Finanzierung zu verwirklichen."

Petition unter http://www.schule10bis14.at/


GÖD BMHS Bundestag: Künftig alle Fraktionen im Vorstand vertreten

  

Mit 100 Prozent der Stimmen wurde am Mittwoch, 30. März 2011, die gesamte Bundesleitung der Sektion der Lehrer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) von den über 80 Delegierten des Bundestages gewählt. Erstmals sind alle drei Fraktionen im Vorstand vertreten.

 

 

Vorsitzender: HR Mag. Jürgen Rainer (FCG)

1. Vorsitzender-Stellvertreter: Mag. Roland Gangl (FCG)

2. Vorsitzender-Stellvertreter: Mag. Stefan Wenka (FSG)

2. Vorsitzender-Stellvertreter: Mag. Josef Gary Fuchsbauer ((ÖLI-UG) 

 

Forderungen des Bundestages: Sozialpartnerschaftliche Entwicklung der Schule, gemeinsame Ausbildung aller österreichischen LehrerInnen auf Master-Niveau, höchstmögliche Anerkennung von Praxiszeiten für das Lehramt an BMHS, Modularisierung in der sozial und pädagogisch förderlichen Situation des Klassenverbandes. Senkung der Arbeitszeit von derzeit 40 auf 38 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Enge Zusammenarbeit aller BMHS-LehrerInnen-Fraktionen beim Gewerkschaftsbundestag beschlossen. Christliche (fcg), sozialdemokratische (fsg) und parteiunabhängige GewerkschafterInnen (ÖLI-UG) stehen gemeinsam für pädagogische Weiterentwicklungen und Verbesserungen und gegen dienstrechtliche Verschlechterungen ein.

Mehr dazu unter:

http://www.oeli-ug.at/BMHSBundestagAussendung.pdf

http://www.oeli-ug.at/BMHS-Leitung.pdf

http://www.oeli-ug.at/BMHS-Resolution.pdf


Albert Kaput (Niederlande)

 

„Über Kinder, denen Schule nicht gerecht wird.“

Eine Veranstaltung von UBG (Unabhängige Bildungsgewerkschaft) und

Verein Initiative Begabung

Vortrag

Donnerstag, 07. April 2011, 20.00 Uhr, INATURA / Dornbirn

Workshop

Samstag, 09. April 2011, 09:00 – 13:00 h, BG Gallus / Bregenz

Workshop für interessierte LehrerInnen, Eltern, SchülerInnen

Anmeldung für den Workshop:

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Einladung
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Zeitkonto – LSR OÖ reicht es.

Zuviel Zeit auf Oberösterreichs Lehrer/innen – Konto?

 

Es gibt Informationen, dass der Jurist des Landesschulrates in Oberösterreich Fehlinformationen bezüglich des Zeitkontos in Umlauf setzt. Demzufolge soll das angesparte Zeitguthaben de facto nur ausbezahlt werden, ein zeitlicher Abbau des Zeitkontos eher unwahrscheinlich sein.

 

Rechtlich ist an dieser Aussage nichts dran. Ich nehme an, der LSR will damit verhindern, dass noch mehr Kolleg/innen die Möglichkeit der Ansparung mittels Zeitkonto in Anspruch nehmen.

 

Dazu Gary Fuchsbauer von der ÖLI-UG: „Faktum ist, dass es rechtlich klar ist, dass sich Gehaltsgesetz Par. 61 Abs. 16 (LDG Par. 50, Abs. 15), Ziffer 2. an den LSR/SSR/BMUKK wendet und eine Aufforderung an diese darstellt, was in Abs. 19 (bzw. LDG 18) noch mit dem geforderten Jahresbericht verdeutlicht wird. Keinesfalls legt das Gesetz und schon gar nicht der Gesetzwerdungsprozess nahe, dass die Inanspruchnahme verweigert und stattdessen die Geldauszahlung angeboten werden soll “.

 

Mehr noch. Laut Ziffer 3 "ist [der zeitliche Abbau] zu bewilligen", wenn "keine wichtigen dienstlichen Interessen entgegenstehen oder der Verbrauch ansonsten während der verbleibenden aktiven Dienstzeit nicht möglich wäre". Klar ist auf jeden Fall, dass der zeitliche Abbau des Zeitkontos vor der Pensionierung jedenfalls "zu bewilligen" ist. MS 22.03.11


2. UBG - Studienreise nach Finnland

 

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) wird im Herbst (24. Oktober 2011 – 29. Oktober 2011) wie vor zwei Jahren eine Studienreise nach Finnland veranstalten. Die Organisation und Planung wird wiederum Herr Hans Joss übernehmen ( Informationen bez. der von H. Joss organisierten Studienaufenthalte findet ihr unter www.hansjoss.ch ).

 

Anmeldung noch bis 20. Mai 2011 möglich

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Weitere Informationen - Studienreise nach Finnland
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Grundeinkommen für alle

Bedingungslos glücklich?

Sehr Interessanter Bericht in 3SAT: Vor allem Minute 10:15 = Untersuchung, die Mehrheit würde mit einem Grundeinkommen weiterarbeiten, 80% glauben aber, dass sein Nachbar nicht arbeiten würde .. MS 22.03.11

==> Zum Bericht


Josekf Broukal
Josekf Broukal

UBG - Veranstaltungsserie:

 

Josef Broukal, Erwin Niederwieser

„Bildung in der Krise“

 

Donnerstag, 24. März 2011, Vorarlberger Wirtschaftspark Götzis


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VLI - Workshop - Agenda
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Gerhard Rüdisser
Gerhard Rüdisser

Die ganze Welt steckt in der Zahl Pi

 

Ein VOL – Interview mit Gerhard Rüdisser

 

Die Mathematiker „feierten“ gestern den auf der ganzen Welt den Pi-Tag. VOL Live hat sich mit dem Mathematiker Gerhard Rüdisser getroffen und mit ihm über die Bedeutung der Zahl Pi und ihre mystische Symbolik gesprochen. GP 15.03.11

LINK zum VOL-Beitrag


Herr Amon, da könnte man doch …!

 

Unbekannte brachen in Bregenzer HAK ein
 

In die Handelsakademie Bregenz ist in der Nacht auf Montag eingebrochen worden.

Der oder die unbekannten Täter stahlen Geld und den Laptop des Direktors …

 

Hoffentlich kommt aufgrund des Vorfalles in der HAK-Bregenz der „Bildungsguru“ der ÖVP, Werner Amon, nicht auf die grandiose Idee sein Aschermittwochs-Remake noch auszuweiten und zu fordern, dass das Lehrpersonal zum Wohle/Schutz der Schule nicht nur den Nachmittag, sondern zumindest ein Lehrerteam auch das Wochenende und die Nacht in der Schule verbringen muss. Die Pädagogischen Hochschulen haben für die erforderliche Nahkampf- und Guerillausbildung der Kolleg/innen zu sorgen. MS 14.03.11


ÖBV - Lebensversicherung

 

Ich lass mich von der GÖD nicht vorbehaltlos „servicieren“!

 

Heute habe ich eine Brief vom Vorsitzenden des Landes- vorstandes Vorarlberg der GÖD erhalten, in dem er mir in der Einleitung eröffnet, mich „… als Mitglied [der GÖD] umfassend zu servicieren“. Die heutige „Servicierungsmaßnahme“: Ein „attraktives Produkt [Er- und Ablebensversicherung] … der ÖBV, das attraktive Zinsen mit der Sicherheit einer Lebensver- sicherung“ verbindet. So verspricht dies zumindest der Vorsitzende des Landesvorstandes Eugen Lampert.

„Servicieren„ klingt schon irgendwie bedrohlich. Nein, ich glaube nicht weil es von der GÖD kommt, sondern weil es sich einfach so – ich weiß nicht sicher - ungewohnt anhört?!

Obwohl ich kein Versicherungs- und/oder Finanzexperte bin, versuche ich mittels Hausverstand anhand von zwei – zugegeben ein wenig schlampig berechneten – Beispielen zu verstehen, was sich die GÖD wirklich unter „Servicieren“ vorstellt.

1. Beispiel - Versicherungsschutz:Du zahlst heute einmalig € 3.000,- der Versicherung und stirbst in 10 Jahren. Deine Familie bekommt die enorme Summe von € 3.680,- (garantiert) ausbezahlt. Mein Hausverstand rät. Mach mit deiner Familie einen tollen Urlaub um € 3.000,-, solange du noch lebst. Oder lege das Geld auf ein Sparbuch. Dazu aber das 2. Beispiel.

2. Beispiel – attraktive Zinsen: Du zahlst heute einmalig € 3.000,- der Versicherung, überlebst die nächsten 15 Jahre und bekommst garantiert € 3.680,- ausgeschüttet. Das sind ca. unglaubliche 1,4% p.a. reale Zinsen – bei einer Bindung von 15 Jahren. Zusätzlich ist zwar ein Gewinnanteil möglich, aber nicht garantiert. Mein Hausverstand rät. Such dir eine gute Bank, verhandle einen ordentlichen Zinssatz und deine Rendite ist in 15 Jahren sicher nicht schlechter. Und vor allem ist die Bindungsdauer geringer. (Z.B: DenizBank oder IngDiba). Ich nehme an, dass bei anderen Versicherungsanbietern ähnliche Ergebnisse herauskommen. 

Ich sollte mich vor „servicierenden“ Menschen in Acht nehmen, rät mir mein Hausverstand!

MS 28.02.11


Was hat die aktuelle AKW-Debatte mit der österreichischen Bildungspolitik zu tun? Einiges!

 

Wolfgang Schüssel - Lobbyist des deutschen Atom-

riesen und des größten Betreibers von Kohlekraft-

werken RWE - tat so, als ginge ihn die Debatte in der Sondersitzung des Parlaments über die Zukunft der AKW´s  nichts an, und widmete sich der Zeitungslektüre.

 

VP-Klubobmann Karlheinz Kopf verteidigt Wolfgang Schüssel und dessen RWE-Aufsichtsratstätigkeit „Wer, wenn nicht er, hat eine Anti-Atom-Politik nicht nur unterstützt, sondern betrieben, die uns europaweit endlich Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke brachte.

Österreich muss sich endlich und endgültig aus dem Netzwerk der Schüsselmannschaft befreien. Ein Netzwerk von den Leuten, die die Politik benutzen/benutzten, um sich kleine oder größere Vorteile (je nach politischer Funktion und Macht) zu verschaffen. In einem bisher in Österreich noch nie dagewesenen Ausmaß, einer erbärmlichen Arroganz und einem abgrundtiefen Zynismus, das dem Land in der Schüsselära sehr großen Schaden zugefügt hat und an dessen Folgewirkungen wir noch einige Jahre leiden werden. Nicht für das Wohl des Souveräns, der Menschen, sondern für die eigene und die Kasse ihrer wirklichen Aufraggeber haben sie ihre politische Macht eingesetzt. Von solchen Leuten kann man ja eigentlich keine Schuldeinsicht oder ein Unrechtsbewusstsein erwarten. Sonst hätten sie ja nicht ihre politische Funktion so erbärmliche missbraucht.  Aber diese, wie das Hans Rauscher in seinem Kommentar im Der Standard sieht, „jämmerliche Selbstgerechtigkeit“, mit der sie ihre Netzwerke weiterhin für sich arbeiten lassen (können), „ist trotzdem zutiefst deprimierend“.

 

Was hat die aktuelle AKW-Debatte mit der österreichischen Bildungspolitik zu tun?

Einiges! Denn Schüssel und Co. waren und sind Lobbyisten des Neoliberalismus. Vor allem in der Schüsselära haben die Politiker/innen für ihre kleinen persönlichen Vorteile die Lobbys bedient und ein Netzwerk aufgebaut, das sie heute noch bedienen und von dem sie sich bedienen lassen. Ein erbärmlicher Eigennutz auf Kosten der Menschen in Österreich. Eine gute „Ausbildung für alle“ hat in einem solchen System keinen hohen Stellenwert. Sie hat keine finanzkräftige und damit mächtige Lobby. Also konnte Unterrichtsministerin Gehrer unter kräftigem Applaus der Neoliberalisten und der Medien – vor allem auch z.B. Der Standard (Rauscher und Co.) - das österreichische Bildungssystem in kürzester Zeit ab- und gegen die Lehrer/innen aufrüsten. Wir erinnern uns alle noch an diese Zeiten.

 

Und wenn man seine armseligen und beschämenden Verfehlungen nicht hören will, hilft selbstherrliche Ignoranz. Man verkriecht sich, wie Schüssel, hinter einer Zeitung.

Übrigens: Kopfs Lobeshymne auf Schüssel „lauschte der Altkanzler (Schüssel) übrigens andächtig - mit gefalteten Händen.“ (Der Standard) MS 23.03.11

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Der Standard 23.03.11: Parlamentsdebatte über AKW und die Rolle Schüssels als AR von RWE
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Die VLI empfiehlt die Unterstützung der Initiative „Atomausstieg"

Petition unterschreiben macht Sinn

100 (+mehr) Gründe für den Atomausstieg

Die VLI hat diese Seite geprüft. Sie wird von sehr seriösen Organisationen ünterstützt. Der Inhal und die Idee ist gut und interessant. MS 21.03.11 

Protestmail an Kanzlerin Merkel

Die Erfolgschancen waren nie höher, die Politiker/innen davon zu überzeugen, jetzt und endgültig aus Atomkraft auszusteigen. Über diesen Link kannst du ein Protestmail an die deutsche Kanzlerin Merkel schicken. MS 19.03.11 

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Dazu: Kommentar von Hans Rauscher im DerStandard
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AKW - Stresstest - Flunkerei

Die Atomlobby zieht schon wieder ihre Fäden und die Politiker/innen reagieren.

 

Beispiel gefällig: Braver Berlakovich!

Unser Umweltminister Berlakovich, fordert einen „Stresstest“ für alle Atomkraftwerke in Europa. Alle konservativen Politiker/innen in Europa bis hinauf zum zuständigen EU-Kommissar freut das und unterstützen diese Forderung.

 

Das ist interessant.

 

1. Weil das Berlakovich sicher nicht selber eingefallen ist. Von wem hat er das wohl?

2. Weil so ein „Stresstest“ in Wirklichkeit vor allem die AKW-Betreiber unterstützt:

* Weil die ersten Ergebnisse frühestens in 10 – 12 Monaten vorliegen werden. Es verschafft ihnen viel Zeit um die Menschen entsprechend einzulullen. In einem Jahr sind die Menschen für dieses Thema nicht mehr so sensibilisiert wie heute .

* Weil die Bedingungen für den „Stresstest“ - halt wie immer bei diesen Dingen – von den AKW-Experten diktiert werden. Und die stehen nun einmal größtenteils im Sold der AKW-Lobbyisten.

* Weil es bei einer so extrem gefährlichen Technik eigentlich logisch sein müsste, vor dem Bau eines AKW zu prüfen, ob das „Teil“ ein Erbeben, eine Überflutung, einen Brand usw. aushält.

3. Weil so ein „Stresstest“ die AKW- Politiker/innen aus ihrem Argumentationsnotstand befreit. Denn jetzt tun sie ja was – sie fordern einen Stresstest …. und retten sich wie z.B. in Deutschland über die nächsten Wahlen.

Wir dürfen wieder einmal „stolz“ auf unseren Umweltminister sein, od´r? MS 16.03.11

Dazu: Lesenswert der heutige Kommentar von Hans Rauscher im DerStandard

Pressestunde mit Berlakovich

 

Unser Umweltminister Berlakovich bleibt dabei: Das Wichtigste ist, dass Österreich keine Gefahr droht.

 

In Anbetracht der unfassbaren Tragödie, die sich derzeit in Japan abspielt, ist es zwar peinlich, dass er noch gestern am Vormittag diese Argumentation von seinem deutschen Kollegen abgeschaut hat, aber für ihn ja verständlich, plagiatiert er doch schon seit seinem Amtsantritt gescheitere Politiker, verwundert es aber schon, dass er noch heute in der Pressestunde (11:00 Uhr ORF 1)dabei blieb, obwohl bereits gestern Mittag alle deutschen Politiker ihre Informationsstrategie umgestellt haben. Was kommt als Nächstes von Berlakovich? Dass die AKW – Katastrophe in Japan doch grausliche Folgen für Österreich haben wird, weil dadurch ein ordentlicher Anstieg des Benzinpreises – oh wie schlimm! - für die Österreichischen Staatsbürger/innen zu erwarten ist, aber der Wiederaufbau Japans das BIP global deutlich erhöhen und sich deutlich Umsatzsteigernd auf die Österreichische Wirtschaft auswirken wird? O.K. Das ist zynisch, sorry – aber …(sinngemäß und ebenfalls zynisch sagte das heute auch Prof. Wolfgang Kromp in Ö3). MS 13.03.11

Q: ORF
Q: ORF

So schnell kann aus Zynismus Realität werden ... :
Prof. Friedrich Schneider (Volkswirtschaftler) im ORF

Seine Analyse ist im Rahmen einer dringend erforderlichen globalen, nachhaltigen und gesamtwirtschaftlichen Betrachtung, va. in der jetzigen Situation, grausam oberflächlich. MS 13.03.11

Katastrophe in Japan: Folgen für Wirtschaft - Schneider spricht von Produktionsausfällen aber auch den Chancen eines Konjunkturpaketes.

LINK -> zum ORF Beitrag


Nicht ärgern, nur schmunzeln.

Amon: Lehrer sollen mehr Zeit in der Schule sein. Ein bildungspolitischer „Knallfrosch“.

 

Amon fordert von den Lehrer/innen mehr Anwesenheit in der Schule, damit eine bessere Betreuung der Schüler/innen (z.B. Hausübungen machen usw.) möglich wird. Die Unterrichtsverpflichtung will er nicht erhöhen. „Aber darüber hinaus sollte es so etwas geben wie eine Zeit, die ein Lehrer, eine Lehrerin für die Schüler, Schülerinnen zur Verfügung stehen muss", so Amon im ORF. "Es muss jedenfalls eine Erhöhung der Arbeitszeit mit den Schülern geben." Da eine volle Unterrichtsverpflichtung einer über das Jahr durchgerechneten 40 Stunden Woche entspricht, müsste bei einer vollen Unterrichtsverpflichtung die Arbeitszeit für Betreuung, Förderung usw. als zusätzliche Arbeit bezahlt werden. Für die Nachmittagsbetreuung bezahlen will der ÖVP-Mann aber nicht und meint, dass die Lehrer/innen derzeit nicht zu wenig arbeiten, aber wichtig ist nicht mehr die, oft außerhalb der Schule gemachte Vor- und Nachbereitung, sondern die Zeit, die die Lehrperson mit den Schülern verbringt.

Alles klar!? Also wenig oder gar nicht vorbereiteter Unterricht am Vormittag, am Nachmittag werden die Schüler/innen betreut und gefördert. Das gilt aber nur für neues Lehrpersonal, die Alten dürfen sich es aussuchen - Unterricht vor- und nachbereiten oder nachsitzen.

Alles klar! Der Vorschlag der ÖVP ist ein bildungspolitischer „Knallfrosch“, mit der intellektuellen Substanz, die nun einmal einem solchem pyrotechnischen Spielzeug eigen ist. Deshalb mein Rat: Nicht ärgern, nur schmunzeln. MS 09.03.11


Peter Steiner
Peter Steiner

Lesetipp dazu:

Auf der ÖLI - HP

Für Ganztags-Betreuung der StaatsbürgerInnen im ParlamentEine Replik auf die lichtvollen Forderungen von ÖVP-Schulsprecher Amon nach Ganztags-Betreuung der SchülerInnen unter Verzicht auf Vor- und Nachbereitung des Unterrichts.

Total ernst gemeinte Forderungen von Peter Steiner.


Jetzt geht nichts mehr! Werner Amon zurück in der Bildungspolitik.

 

Geht’s noch? Pröll reaktiviert Beton – Amon und verabschiedet damit endgültig seine Partei als ernstzunehmender Partner in der österreichischen Bildungspolitik.

 

Gehrer-Lehrling Werner Amon, bekannt als in Schulfragen reaktionär und beratungsresistent, ist also Prölls richtiger Mann für die ÖVP – Bildungspolitik. In Zeiten, in denen er noch als Bildungssprecher seiner Partei wahrgenommen wurde, konnte man förmlich spüren, dass ihm die sozialistischen Gesamt- und Ganztagesschulideen körperliche Schmerzen verursachen. Dieser Mann wird künftig die schulpolitischen Vorstellungen der ÖVP mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied verhandeln. Das ist verhängnisvoll für das österreichische Bildungssystem. Schulreformen wie Gesamtschule, Ganztagesschule, attraktive Lehrer/innen-Ausbildung sind mit ihm sicher nicht zu machen. Gleiche Bildungschancen für alle? Für Amon denkunmöglich.

Das Bildungsvolksbegehren „Österreich darf nicht sitzenbleiben“ hat durch diese ÖVP – Aufgabenrochade deutlich an Bedeutung zugenommen. Wird die Bildungsdiskussion rund ums Volksbegehren offen, sachlich, intensiv und intelligent geführt, hat Amon eh nichts mitzureden und die Reformkräfte werden sich letztendlich doch durchsetzen - hoffentlich. MS 04.03.11


Josef Broukal, Erwin Niederwieser

„Bildung in der Krise“

Donnerstag, 24. März 2011, Vorarlberger Wirtschaftspark Götzis


Gerhard Unterkofler FSG Q:fb Neuer Gewerkschaftschef der Pflichtschullehrer in Vbg.
Gerhard Unterkofler FSG Q:fb Neuer Gewerkschaftschef der Pflichtschullehrer in Vbg.

Gewerkschaftstag der Pflichtschullehrergewerkschaft in der GÖD-Vorarlberg: FSG und FSG sind sich einig:

 

Gemeinsame Schule und Ganztagesschule gefordert

 

Auf dem Gewerkschaftstag der Pflichtschullehrergewerkschaft in der GÖD-Vorarlberg am Donnerstag, dem 27. Jänner 2011 in Rankweil forderten die Delegierten der Fraktion FSG und FCG die Einführung der gemeinsamen Schule der 6 bis 15-Jährigen, der ganztägigen Schulformen und den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur. Das derzeitige Schulmodell – also auch das Vorarlberger Mittelschulmodell – sei nicht mehr zeitgemäß.

 

Nach der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG), der Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI), dem Vorarlberger Landeselternverband fordern nun auch die Gewerkschafter der FSG und FCG der Vorarlberger Pflichtschullehrer/innen in der GÖD die Gesamtschule. Nur mehr eine kleine, aber stark beratungsresistente Gruppe – die FCG - Gewerkschafter in der GÖD (AHS) – kämpft noch erstarrt dagegen.

Unterstützung erhalten sie seit gestern wieder von Werner Amon. Wer kennt ihn nicht den Gehrer-Lehrling und Hilfsbetonierer Neugebauers?! MS 04.03.11


Auf geht´s
Auf geht´s

GÖD – Wahl der LSL14

Am 23. Februar 2011 wurde die GÖD – Landessektionsleitung (LL) BMHS erstmals gewählt.

4 Mandate fcg, 1 Mandat VLI-UG und 0 Mandate fsg

 

Das Ergebnis entspricht in etwa unseren Erwartungen (1 bis 2 Mandaten). Überrascht hat uns die extrem niedrige Wahlbeteiligung von nicht ganz 50%. Das zweite Mandat haben wir vielleicht wegen der niedrigen Wahlbeteiligung leider nicht geschafft.

Aber wir sind jetzt endlich auch in der BMHS in der GÖD – LL vertreten. Das ermöglicht uns positiv Einfluss auf die Arbeit der LL zu nehmen und für Transparenz zu sorgen. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit der GÖD-LL-BMHS in Vorarlberg ist zu erwarten, dass unsere Arbeit in diesem Gremium nicht einfach sein wird. Aber das Team der VLI-UG ist hoch motiviert und wird sich ordentlich ins Zeug legen. Das versprechen wir vor allem all jenen, die die VLI-UG gewählt haben, aber auch den fcg - Kolleg/innen in der LL. MS 23.02.11


Monika Hillbrand
Monika Hillbrand

Vorarlberger Landeselternverband

unterstützt das Bildungsvolksbegehren und fordert

die Gesamtschule für die 6 – 14 Jährigen.

 

Wegen des „kontinuierliche[n] Abstieg[s] Österreichs in den PISA - Studien seit 2000“ ist laut Vorarlberger Landeselternverband „dringend Handlungsbedarf für die Bildungspolitik“ gegeben und er fordert, dass „endlich die notwendigen Reformen rasch und in gemeinsamer Verantwortung aller Beteiligten festgelegt und durchgeführt werden“.

Der Landeselternverband setzt sich in diesem Zusammenhang unter anderem für die gemeinsame Schule der 6 – 14 Jährigen und die Ganztagsschule ein und sieht in der Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens einen Weg, den Reformwillen zu dokumentieren. MS 22.02.11

Download
Stellungnahme des Landeselternverbandes als Download
Landeselternverband PISA und Bildungsvol
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Sitzenbleiber/innen auf der langen Bank
Sitzenbleiber/innen auf der langen Bank

Kein Sitzenbleiben für Krone-LeserInnen!

 

Wir sind schwerverdauliche Kost von der österreichischen Bildungspolitik gewöhnt.

Deshalb dürfte derzeit vor allem Ministerin Schmid unangenehme „Verdauungsprobleme“ haben, hat sie sich doch beim aktuellen Krampf-Thema „ Abschaffen des Sitzenbleibens in der Schule“ (medial) ordentlich blamiert. Sie glaubte und freute sich darüber, was die Boulevardpresse zu berichten hatte. Die Kronen Zeitung verkündete am Freitag eine Koalitionseinigung darüber, dass Schüler/innen künftig nicht mehr sitzenbleiben können. Die ÖVP spielte nicht mit und Schmid musste (wieder einmal) zurückrudern.

Sitzenbleiben wegen einem verpatzten Fach ist sicher nicht sinnvoll. Andererseits muss die/der Absolvent/in einer Schule in allen Fächern ein Mindestmaß des Lehrstoffes beherrschen. das Modulsystem bietet sich als Lösung an. Das ist nichts Neues und bewährt sich für die oberen Klassen in den PISA – Sieger – Schulen seit Jahrzehnten. Das Modulsystem ist aber nur ein Detail der gesamten und erfolgreichen Schulorganisation in diesen Ländern. Gesamtschule, Ganztagesschulformen, individualisierte Fördersysteme, kleine Klassen, Unterstützungslehrer/innen, Sozialarbeiter und Psychologen an der Schule, prüfungsfreie Unterrichtszeit und vieles eh Bekanntes mehr bedarfsgerecht aufeinander abgestimmt, macht den Erfolg aus.

Wir geben aber die Hoffnung nicht auf, dass auch in Österreich nach der Schüssel/Gehrer- Phase noch in der Schmid/Karl-Ära endlich wieder positiver Gestaltungswille in die Bildungspolitik einkehrt und nachhaltig ganzheitliche Konzepte umgesetzt werden, damit uns zumindest mittelfristig weitere PISA-Blamagen und vor allem die elenden Ausreden und „blöd gelaufen, wir sind eh auf dem richtigen Weg“ - Erklärungsversuche (Sausgruber/Stemer) erspart bleiben. MS 20.02.11


Start des Bildungsvolksbegehrens im September 2011. MS 18.02.11


VLI-UG wird zur Wahl der LSL14 antreten

(Landessektionsleitung der BMHS/Vbg) 

  

Am 23. Februar 2011 wird die GÖD – Landessektionsleitung (LSL) BMHS in Vorarlberg zum ersten Mal gewählt - ein Erfolg der VLI-UG.

  

Unsere Liste: Vorarlberger LehrerInnen Initiative - Unabhängige GewerkschafterInnen VLI-UG

Manfred Sparr            BHAK/BHAS Bregenz

Martin Ziegler            BHAK/BHAS Bregenz

Anton Heinzle             HTBLVA Dornbirn

Christoph Büsel          HTBLVA Rankweil

Jasmine Pfiffner          BHAK/BHAS Bregenz

Diethard Frei              BHAK/BHAS Bludenz

Andreas Postner         HTBLVA Rankweil

Wolfgang Beck           BHAK/BHAS Bregenz

Wir möchten stark in der Landessektionsleitung vertreten sein, damit wir beweisen können, dass die VLI-UG nicht nur in der UBG (Unabhängigen Bildungsgewerkschaft), sondern auch innerhalb der GÖD eine aktive und erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit für die Kolleginnen und Kollegen machen kann. MS 04.02.11

 

Die VLI-UG wird in der LSL 14 (Landessektionsleitung BMHS) Vorarlberg :

  • Beweisen, dass auch innerhalb der GÖD parteipolitische Unabhängigkeit ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit ist.
  • Die überfraktionelle Zusammenarbeit betreiben und das derzeit in der GÖD gepflegte parteipolitische und fraktionsegoistische Funktionärsunwesen bekämpfen.
  • Eine enge Zusammenarbeit mit der UBG (Unabhängigen Bildungsgewerkschaft) gewährleisten.
  • Auch innerhalb der GÖD eine aktive und erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit für die Kolleginnen und Kollegen machen.
  • Frühzeitig (rechtzeitig) agieren und informieren
  • Professionelle Umsetzung gewerkschaftl. Kampfmaßnahmen sicherstellen.
  • Wirksame Öffentlichkeitsarbeit betreiben.
  • Eine aktive Rolle in der Gewerkschaft in Vorarlberg und auf Bundesebene spielen.
  • Mehr Basisdemokratie bei wichtigen Entscheidungen einfordern. Zum Beispiel bei der Zustimmung oder Ablehnung des neuen Dienstrechtes, strittigen Gehaltsabschlüssen usw.

Q:vbbi
Q:vbbi

Die UBG unterstützt das Bildungsvolksbegehren

 

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) empfiehlt allen Kolleg/innen mit ihrer Unterschrift das Bildungsvolksbegehren zu unterstützen.

--> Mehr dazu: http://www.bildungsgewerkschaft.at/

 

Die Landessektionsleitungen der AHS und BMHS Vorarlberg sind wieder einmal „verschollen“ – wie immer, wenn klare Stellungnahmen gefordert wären. MS 15.02.11


Lesung und Diskussion mit Nikolaus Glattauer

 

Donnerstag 10.02.11: Eine Veranstaltung der unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG) mit dem Titel "Die moderne Schule – was SchülerInnen und LehrerInnen brauchen" im Kuppelsaal der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz.

 

Nikolaus Glattauer las aus seinem Buch “Der engagierte Lehrer und seine Feinde“ und referierte über das Bildungsvolksbegehren und die Schule von Morgen. Er argumentierte für die Gesamtschule der 6 bis 15-Jährigen, thematisierte die Probleme der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in der Schule und analysierte die Problematik, dass in Österreich die Elternvertreter nur die oberen und bildungsnahen Schicht repräsentieren. Die wichtigen Anliegen der Kinder aus den unteren sozialen und bildungsfernen Schichten werden deshalb nicht wirklich erkannt oder bewusst vernachlässigt. Nur so ist es auch erklärbar, dass die Bundeselternvertretung die Gesamtschule boykottiert und damit eine – nicht nur sozialpolitisch – dringend erforderliche Durchmischung auch nach der Volkschule verhindert. MS 11.02.11


Quelle: vbbi
Quelle: vbbi

Die VLI unterstützt das Bildungsvolksbegehren Bildungsinitiative.

 

Gemeinsame Schule im Kurztext

 

Es freut uns, dass die "gemeinsame Schule" in den aktuellen Kurztext für Unterstützungserklärung zum Volksbegehren Bildungsinitiative aufgenommen wurde. Die Vernunft hat über die Sturheit der Gesamtschulgegner gesiegt.

Obwohl im Forderungstext in einzelnen Passagen nicht mit der von uns gewünschten Klarheit formuliert, aber größtenteils unsere langjährigen Forderungen übernommen wurden, empfiehlt die VLI allen Kolleg/innen mit ihrer Unterschrift das Volksbegehren zu unterstützen.

Kurztext für Unterstützungserklärung zum Volksbegehren Bildungsinitiative:

HP-vbbi: "Wir fordern mittels Bundes(verfassungs)gesetzlicher Regelung ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem, das so früh wie möglich alle Begabungen des Kindes fördert und Schwächen ausgleicht, autonome Schulen ohne Parteieneinfluss, eine leistungsdifferenzierte, hochwertige gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht und ein Angebot von ganztägigen Bildungseinrichtungen, eine Aufwertung des LehrerInnen-Berufs und die stetige Erhöhung der staatlichen Finanzierung für UNIS auf 2 Prozent des BIP bis 2020". MS 11.02.11


Manfred Sparr
Manfred Sparr

PISA- VLI fordert Konsequenzen

VOL.at Interview mit Manf5ed Sparr

Nach den schlechten Ergebnissen der Vorarlberger Schüler/innen in der regionalen PISA-Studie, fordert der Obmann der Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI), Manfred Sparr, in einem VOL.at Interview von LR Stemer, endlich die Innovationslethargie in der Bildungspolitik zu beenden. Bildungskindergärten, die Gesamtschule als Ganztagesschule der 6- bis 15-jährigen und eine akademische Ausbildung für alle Pädagoginnen sind dringende Maßnahmen. MS 01.02.11

Mehr dazu: Interview VOL.at

Download: gesamter Pressetext

Download: PISA09 Präsentation BIFIE 


Bildungsvolksbegehren - Forderungen

Pressekonferenz 3. 2. 2011

 

Androsch und Schilcher haben das Ergebnis des Vernetzungstreffens in einer Pressekonferenz mitgeteilt.

Die Diskussion im Rahmen des Vernetzungstreffens drehte sich vor allem um den Begriff Gesamtschule und die Aufwertung der Kindergartenpädagoginnen durch eine den übrigen PädagogInnen gleichwertige Ausbildung und Bezahlung. Dass die Forderung einer Gesamtschule wird zwar nicht explizit erwähnt, was die VLI bedauert, geht aber eindeutig aus dem Forderungstext hervor. Wir fordern ein sozial faires, inklusives Bildungssystem, in dem die Trennung der Kinder nach ihren Interessen und Begabungen erstmals am Ende der Schulpflicht erfolgt.“

Obwohl im Forderungstext in einzelnen Passagen nicht mit der von uns gewünschten Klarheit formuliert, aber größtenteils unsere langjährigen Forderungen übernommen wurden, unterstützt die VLI dieses Volksbegehren. MS 03.02.11

LINK zur VBB-HP

Download
Forderungstext zum Bildungsvolksbegehren
Bildungsvolksbegehren_-_Pressekonferenz_
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Reden wir über die Bildung:

 

Ein interessanter Beitrag, der sehr gut geeignet ist, sich vom Lesen des ÖVP – Bildungsprogramms zu erholen.

 

Ein YouTube - Video:

 

RSA Animate - Changing Education Paradigms

 

This animate was adapted from a talk given at the RSA by Sir Ken Robinson, world-renowned education and creativity expert and recipient of the RSA's Benjamin Franklin award.

 

Kontrastprogramm:

„Der neue Bildungsweg“ - das neue ÖVP – Schulprogramm

Ein politisches Paradoxon: Nichts Neues und schlimmer als erwartet!


Gerhard Pušnik
Gerhard Pušnik

Vorarlberger PISA-Debakel

Reformen überfällig

Presseausssendung der UBG und VLI

Allein an der Aussage von LH Sausgruber, dass eine „Änderung der Vorarlberger Bildungspolitik aus Anlass des PISA-Ergebnisses“ nicht notwendig sei, „da die Grundkonzeption richtig sei“ lässt auf Realitätsverlust schließen.

Die Rezepte von Sausgruber und Stemer reichen von „Lesen muss Volkssport werden“ und „Fokussierung auf Frühpädagogik“ und zeigen gleichzeitig wie planlos und reformresistent die Landespolitiker sind.

Es stellt sich auch die Frage, was Landeschulratspräsident und Landesrat Stemer mit „er übernehme die volle Verantwortung“ für dieses erneut miserable Ergebnis meint. Landläufig beinhaltet die Ankündigung „die Verantwortung übernehmen“ ganz konkrete, praktische Schritte zu setzen und nicht nur Lippenbekenntnisse abzugeben. Auf diese praktischen Schritte warten wir! MS 01.02.11

Mehr dazu: Presseaussendung

Echo in V-Heute 01.02.11


Reinhart Sellner
Reinhart Sellner

ÖLI - UG

Unabhängige Gewerkschafter fordern 3.600 Euro Gehalt für jeden Lehrer

 Die VP-dominierten Lehrergewerkschaft hat wegen der Sonderinteressen der verschiedenen Lehrergruppen noch keine einheitliche Linie zum Neuen Dienstrecht gefunden, kritisierte die Unabhängige Lehrergewerkschaft (ÖLI-UG) am Freitag bei einer Pressekonferenz. "Aber wir wollen der Ministerin jetzt sagen, was wir wollen", betonte deren Vorsitzender Reinhart Sellner. Eckpunkte des ÖLI-UG - Forderungskatalogs: 3.600 Euro Gehalt für jeden Lehrer, Anpassung des Dienstrechts an den Arbeitsalltag und mehr Demokratie im Schulsystem. 

 

   Laut ÖLI-UG muss die Bezahlung von Lehrern radikal vereinfacht werden: Vom Einstieg in den Beruf bis zur Pensionierung 3.600 Euro pro Monat Gehalt. Das entspricht exakt dem über alle 40 Dienstjahre gerechneten derzeitigen monatlichen Durchschnittslohn eines AHS- bzw. BHS-Lehrers.

Eine Arbeitszeiterhöhung lehnen die Gewerkschafter strikt ab. Finanzminister Josef Pröll  habe bei der angekündigten Ausweitung der Neuen Mittelschule (NMS) auch plötzlich mehr Geld für Bildung versprochen, sagte Sellner. Die ÖLI-UG besteht daher weiterhin auf ihrer Forderung nach "den Bildungsmilliarden". 

Mehr dazu


Gerhard Rüdisser
Gerhard Rüdisser

"Der Druck der Eltern müsste größer werden“

Die derzeitige Auslese der Neuneinhalbjährigen ist zum Großteil eine soziale Selektion, sagt der AHS- Lehrer und Personalvertreter Gerhard Rüdisser.

Gerhard Rüdisser ist Vorstandsvorsitzender der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG) und Vorstandsmitglied der Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI)

 

Interview in der NEUE AM SONNTAG (2. Jänner 2011)

 

Sie sind als AHS-Lehrer im Gegensatz zu den meisten Ihrer KollegInnen für eine gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen. Warum?

GERHARD RÜDlSSER: Ich bin da nicht im Gegensatz zu den meisten KollegInnen der AHS, weil die
Vorarlberger Lehrerlnnen Initiative (VLI) bei den letzten Personalvertretungswahlen die Mehrheit erreichen konnte, obwohl wir uns für eine gemeinsame Schule ausgesprochen haben.
Auch in der AHS hat sich in den letzten Jahren sehr viel bewegt, aber das ist vorarlbergspezifisch. Für die gemeinsame Schule bin ich vor allem deswegen, weil diese Selektion der Neuneinhalbjährigen ganz massive negative Auswirkungen auf die Kinder hat. Hier wird für Kinder, Eltern, VolksschullehrerInnen und das ganze System ein Druck aufgebaut, der nicht notwendig wäre. Kindergruppen sind heterogen. Auch im Gymnasium haben wir keine homogene Gruppe und auch dort wäre es angebracht, individuell zu unterrichten. Kinder lernen eben von anderen Kindern sehr viel.

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Das ganze Interview zum Download
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Der LSR verschickt derzeit die Berechnung der Ruhegenussfähigen Gesamtdienstzeiten an jene Kolleg/innen, die im Dezember ein diesbezügliches Ansuchen gestellt haben. MS 23.02.11

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Einladung zum VLI - Treffen
vli-einladung 01-11.doc
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UBG - Veranstaltung:

Nikolaus Glattauer

„Die moderne Schule – was SchülerInnen und LehrerInnen brauchen“

Donnerstag 10.02.2011 20.00 Uhr, Landesbibliothek - Kuppelsaal, Bregenz

 

Nikolaus Glattauer, geboren 1959 in der Schweiz, ist Vater einer

Tochter und eines Sohnes. Er lebt als Autor und Lehrer in Wien

und ist seit 1998 als Lehrer und auch als Kolumnist für das

Monatsmagazin ‚datum‘ sowie als Gastkommentar im ‚Standard‘

tätig. Sein Buch ‚Der engagierte Lehrer und seine Feinde‘ ist

eine provokante Antwort auf die populär gewordene LehrerInnendebatte.

Glattauer ist überzeugt, dass die derzeitige Situation an den Schulen den Bedürfnissen der SchülerInnen und LehrerInnen weitgehend nicht entspricht.

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Flyer
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VLI-UG wird als Fraktion zur Wahl der LSL14 (Landessektionsleitung der BMHS/Vbg) antreten

 

Am 23. Februar 2011 wird die GÖD – Landessektionsleitung (LSL) BMHS in Vorarlberg zum ersten Mal gewählt - ein Erfolg der VLI-UG.

Die GÖD – Landessektionsleitung (LSL) BMHS in Vorarlberg muss zum ersten Mal gewählt werden. Ein Erfolg der VLI-UG. Die Wahlerfolge der VLI-UG in den Personalvertretungswahlen und ihr seit über 15 Jahren oft mühseliges Ringen und unermüdliches Protestieren für eine demokratische Wahl der LSL, brachte die Mitglieder der Landessektionsleitung BMHS Vorarlberg (alle fcg) so unter Druck und endlich zur Einsicht, dass sich auch die fcg-BMHS der GÖD in Vorarlberg an die Wahlordnung und die Statuten der GÖD zu halten hat, wie dies alle anderen Landessektionsleitungen in Österreich auch tun.

Die VLI-UG stellt sich dieser Wahl, weil wir beweisen wollen, dass die VLI-UG nicht nur in der UBG (Unabhängigen Bildungsgewerkschaft), sondern auch innerhalb der GÖD eine aktive und erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit für die Kolleginnen und Kollegen machen kann. MS 16.01.11

 

Die VLI-UG wird in der LSL 14 (Landessektionsleitung BMHS) Vorarlberg :

 

Beweisen, dass auch innerhalb der GÖD parteipolitische Unabhängigkeit ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit ist.

 

Die überfraktionelle Zusammenarbeit betreiben und das derzeit in der GÖD (vor allem von der fcg (ÖVP)) gepflegte parteipolitische und fraktions- egoistische Funktionärsunwesen bekämpfen.

 

Eine enge Zusammenarbeit mit der UBG (Unabhängigen Bildungsgewerk- schaft) gewährleisten.

 

Auch innerhalb der GÖD eine aktive und erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit für die Kolleginnen und Kollegen machen.

 

Frühzeitig (rechtzeitig) agieren und informieren

 

Professionelle Umsetzung gewerkschaftl. Kampfmaßnahmen sicherstellen.

 

Wirksame Öffentlichkeitsarbeit betreiben.

 

Eine aktive Rolle in der Gewerkschaft in Vorarlberg und auf Bundesebene spielen.

 

Mehr Basisdemokratie bei wichtigen Entscheidungen einfordern. Zum Beispiel bei der Zustimmung oder Ablehnung des neuen Dienstrechtes, strittigen Gehaltsabschlüssen usw.


ÖVP-Bildungskonzept: Leitl gegen Pröll 

WK-Präsident Leitl kritisiert Pröll:

„logisch … die gemeinsame Schule kommt“

Leitl spricht sich in einem DerStandard-Interview unmissverständlich für die gemeinsame Schule in Österreich aus und stellt sich damit in der Bildungsdiskussion wieder einmal demonstrativ gegen Pröll. Für Leitl ist es „selbstverständlich“ und „logisch“, dass die Unterstufe des Gymnasiums und die Neue Mittelschule zu einer gemeinsamen Schule zusammenwachsen muss. Alle Zehn- bis 14-Jährigen sollen die gleichen Chancen haben, und „es darf keine Vorselektion geben“. Leitl betont, dass „wir jede Begabung nützen müssen“, damit unser Land im internationalen Wettbewerb bestehen kann.

Lesenswert: DerStandard 12.01.2011: THEMA Seite 2 bis 5 

MS 12.01.11


ÖVP-Bildungskonzept:

Vier (1) Seiten „Unüberlegtheit und inhaltliche Dürftigkeit“

Nichts Neues und schlimmer als erwartet!

Normalerweise haben schlechte politische Programme zumindest einen Nutzen – man kann sie als Beispiel dazu verwenden, wie es ganz sicher nicht gemacht werden darf, um ein gesellschaftspolitisch wünschenswertes Ziel zu erreichen. Das neue Bildungsprogramm der ÖVP ist dafür unbrauchbar, weil ihm jegliche intellektuelle und fachliche Substanz bezüglich Bildungsinnovation fehlt. Oder richtiger formuliert, das neoliberale und reaktionäre „Geplapper“ soll Substanz vortäuschen. Das gelingt aber nicht. Zu ungeniert und in einer bisher noch nie erfolgten Klarheit formuliert die ÖVP, dass ihr und ihrer Klientel ein abgrundtief zynisches unsoziales Bildungssystem allemal lieber ist, als eine für alle Schichten faire Schule, die für alle eine hervorragende und nachhaltige Bildung ermöglicht. Die gesellschaftlichen Kollateralschäden als Folge ihres Tuns interessiert sie (die ÖVP) nicht. Das ist zumindest für durchschnittlich politisch Informierte inhaltlich nichts Neues. Neu ist die Offenheit, mit der eine durch reaktionäres und kleinbürgerliches Denken getragene Gesellschaftspolitik von einer in Regierungsverantwortung stehenden Partei kommuniziert wird.

 

Karl Heinz Gruber nennt in seinem heutigen Kommentar im DerStandard das bildungspolitische Papier der ÖVP treffend: „Ein Konzept von bewegender Ahnungslosigkeit“, das „an Unüberlegtheit und inhaltlicher Dürftigkeit kaum zu unterbieten“ sei. MS 11.01.11

Download: Kommentar von Karl Heinz Gruber DerStandard 11.01.11

Download: ÖVP-Bildungskonzept (auf 6 Seiten aufgebläht)


ÖVP – Bildungskonzept – Kindergarten als „Wiege des Erfolgs“ (VN 8.1.11)

 

Wunderbar, aber warum hat die Regierung, vor allem auf Druck der ÖVP (Wirtschaftsminister Mitterlehner) im Dezember die massive Kürzung der Familienleistungen umgesetzt, die Einstellung der bisherigen (2008 bis 2010) Förderung für den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen und die Streichung der jährlichen fünf Millionen Euro für die sprachliche Frühförderung in Kindergärten angekündigt? (siehe auch den Artikel weiter unten: „Ende für Ausbau der Kinderbetreuung

Die Regierung stoppt die Förderung“)

Das passt nicht zusammen – das eine fordern, das andere tun! Es ist zu befürchten, dass die ÖVP aufgrund ihrer schlechten Umfragewerte medienwirksam Bewegung im Bildungsbereich fordert und damit Handlungskompetenz vorgibt, aber in der Umsetzung weiterhin am derzeitigen unbefriedigenden System festhält.

Also – noch nichts Neues im neuen Jahr in der Bildungspolitik! MS 08.01.11


Bildungsreform auf der langen Bank
Bildungsreform auf der langen Bank

ÖVP-Bildungskonzept:

Keine Bildungsempfehlung!

Im Leistungs- und Begabungscheck ent-täuschend, die mittlere Reife nicht bestanden!

 

 

Bildungsempfehlung nach der Volksschule, ein „Leistungs- und Begabungscheck" am Ende der 6. Schulstufe, die mittlere Reife nach der 8. Schulstufe.

Nahtstellen lösen die Probleme des österreichischen Bildungssystems nicht, schon gar nicht das Problem der sozialen Ungleichheit. Wird die Schnittstellensituation durch zusätzliche Leistungsanforder-ungen und/oder punktuellen Prüfungen noch verschärft, wird die soziale Ungerechtigkeit im Bildungssystem noch weiter erhöht. Zentralisierte und punktuelle Tests eignen sich nicht zur individuellen Leistungsbeurteilung und schon gar nicht als Entscheidungsgrundlage für den zukünftigen Bildungsweg.

Dem ÖVP-Bildungskonzept fehlt jegliche ernsthafte Idee das österreichische Bildungssystem ein wenig sozial gerechter zu machen. Punktuelle Förderung und die Forderung, die Eltern sollen mehr mit den Schüler/innen zu Hause lernen, reicht nicht aus. Was alle Kinder und Jugendlichen brauchen und erhalten müssen, ist eine kontinuierliche und professionelle Lernbegleitung die gesamte Pflichtschulzeit hindurch. Unabhängig der finanziellen und weiteren bildungsrelevanten Ressourcen der Eltern. Eine Ganztages-Gesamtschule, ein um pädagogische Assistent/innen und Sozialpädagog/innen erweitertes Schulteam und einfach guter Unterricht ist Voraussetzung dafür.

Das österreichische Bildungssystem muss grundlegend und vor allem durchgängig erneuert werden. Will Österreich wieder einen Spitzenplatz in der Bildungsqualität erreichen, ist ein stimmiges und aufeinander abgestimmtes Bildungskonzept, von der Frühkindförderung bis zum Master, dem akademischen Abschluss, unumgänglich.

Diese Forderung erfüllt das ÖVP-Bildungskonzept nicht einmal annähernd, bringt nicht wirklich etwas Neues und zielt doch nur darauf ab, die Gesamtschule zu verhindern. Ein alter parteipolitischer und klassenkämpferischer Hut der ÖVP. Alle Bildungsexperten kritisieren die frühe Selektion mit 9,5 Jahren, die ÖVP antwortet hilflos mit der „Bildungsempfehlung“. An dieser Selektion ändert auch die flächendeckende Einführung der NMS nichts. MS 10.01.11


ÖVP Bildungskonzept – Eine Bestätigung des "Vorarlberger Irrweges" 

 

Pröll blockiert weiterhin die Gemeinsame Schule

Immerhin ist die ÖVP jetzt für einen flächendeckenden Umbau der Hauptschulen in die Neuen Mittelschulen, blockiert aber weiter die Einführung der Gemeinsamen Schule.

Mit seiner Festlegung die "Mittelschule kommt, Gymnasium bleibt" hält Pröll weiter an den strukturellen Mängeln der aus dem 19. Jahrhundert stammenden zweigliedrigen Schulorganisation fest und begründet dies damit, dass "der Einheitsbrei … zur Nivellierung nach unten" führt und widerspricht damit allen Experten und internationalen Studien, die die Bildungsentscheidung mit zehn Jahren für zu früh halten. Die Bundes – ÖVP reagiert damit vor allem auf den Wunsch VP-regierter Bundesländer. Sachpolitik ist wieder einmal Nebensache!

Josef Pröll bestätigt auch seine bisherige Position, dass die Diensthoheit über alle Lehrer/innen an die Bundesländer übertragen werden soll. Das wird seinen Onkel Erwin aus Niederösterreich freuen.

„Das neue VP-Bildungskonzept ist nur ein Trippelschritt, Fortschritt wird nur simuliert: Änderungen kommen nur auf Druck der Bundesländer“, schreibt Alexandra Föderl-Schmid in ihrem Kommentar. (DER STANDARD-Printausgabe, 8./9.1.2011). MS 07.01.11 

Download Presseaussendung VLI + UBG


Neujahrsansprache

Präsident Heinz Fischer

„Bildungsreform ohne Scheuklappen!“

„Großen Handlungsbedarf“ sieht Präsident Heinz Fischer in seiner heurigen Neujahrsansprache im Bereich der Bildungs- und Wissenschaftspolitik und fordert „daher alle Kraft voraus für ein optimales Bildungssystem und zwar ohne ideologischen Scheuklappen. Ein Bildungssystem unter Berücksichtigung internationaler Erfahrungen im Interesse der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und Lehrer und daher im Interesse des gesamten Landes.“

MS 01.01.11

Link --> Neujahrsansprache