Aufruf: Unser Europa neu begründen!
Viele Probleme im Bildungsbereich hängen ursächlich mit der neoliberalen Entwicklung in Europa zusammen. Deshalb ist auch für den Bildungsbereich die Aktion von %attac sehr gut und vor allem dringend notwendig.
Mach mit, unterzeichne die Petition und unterstütze damit eine ökosoziale Entwicklung in Europa.
Link zur ---> Petition
Dienstrechtsverhandlung 2012/13:
"Vision"
von Gernot Pedrazzoli aus dem Jahr 2002
ÖLI-UG zu
Dienstrechtsverhandlungen und Medienberichten
Reinhart Sellner (ÖLI-UG) hat die wichtigsten Medienberichte zum aktuelle Thema „Dienstrechtsverhandlungen“ zusammengefasst. Sehr lesenswert weil „dikussionsanstößig“.
HTL Bregenz : Ausschreibung
der Planstelle einer Direktorin / eines Direktors
Unabhängige Gewerkschaft in der GÖD (UGöD):
"Geheimverhandlungen" Heinisch-Hosek - Neugebauer:
Regierung will neues LehrerInnendienstrecht noch vor den Wahlen
UGöd will mehr Zeit und Personal für individuelles Fördern, für Unterrichts- und Schulqualität und attraktive Einstiegsgehälter
Während die Regierung "ihr" Lehrerdienstrecht mit Geheimverhandlungen noch auf Schiene bringen will und die GÖD-Dienstrechtsverhandler weiterhin Geheimhaltung üben, gehen die Unabhängigen GewerkschafterInnen an die Öffentlichkeit:
Gehaltserhöhung für die Einstiegsjahre – Arbeitszeiterhöhung lebenslänglich?
Die von der Regierung vorgeschlagene Arbeitszeiterhöhung von 24 statt dzt. 20 Norm-Wochenstunden Unterricht sind den LehrerInnen und ihren SchülerInnen nicht zumutbar ….
--à Mehr auf …
Der gute moderne Frontalunterricht
Guter Methodenmix (vor allem mit gutem Frontalunterricht) und die professionelle Anwendung moderner Technik machen den guten Unterricht aus.
Das haben Bildungsökonomen in einer groß angelegten Analyse herausgefunden: „Lehrer wenden häufig eine Kombination verschiedener Unterrichtsmethoden an“, sagt Guido Schwerdt vom Münchener Ifo-Institut und Autor der Untersuchung. „Wenn Lehrer 10 Prozent mehr Zeit auf frontales Unterrichten verwenden, dann zeigen Schüler einen Leistungsvorsprung, der ungefähr dem Wissenszuwachs von ein bis zwei Monaten Schulbildung entspricht.“ www.faz.net
>>>> Link zum Artikel der FAZ
Presseaussendungen:
UBG und VLI: Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG ) und Vorarlberger LehrerInneninitiative (VLI) begrüßen die Ankündigung von Landesrätin Dr. Bernadette Mennel im Raum Lustenau eine Gesamtschule einrichten zu wollen. Aber Eine Modellregion Lustenau stellt den kleinsten gemeinsamen Nenner dar. Ziel muss eine Modellregion Vorarlberg sein.
>>>> Presseaussendung UBG/VLI >>>>
Schulgemeinschaft BG Lustenau: „Keine Insellösung sondern großräumige Modellregion“
Die LehrerInnen, der Direktor, die SchülerInnen und die Eltern des Bundesgymnasiums Lustenau lehnen die „Insellösung“ Gesamtschule Lustenau ab, weil es zu einer „Abwanderung der leistungsstarken Schülerinnen und Schüler in die umliegenden Gymnasien führen“ würde. Aber „eine Gesamtschule braucht, um erfolgreich sein zu können, unbedingt auch leistungsstarke Schülerinnen und Schüler“. Dies kann „nur im Rahmen einer großräumigen Modellregion“ – zum Beispiel Vorarlberg – gewährleistet werden.
>>>> Presseaussendung BG Lustenau>>>>
Gesamtschule Lustenau
Landesrätin Dr. Bernadette Mennel will im Raum Lustenau eine Modellregion für eine Gemeinsame Schule einrichten.
Hat die Vorarlberger ÖVP mit dem Führungswechsel im Bildungsressort auch eine ideologische Wende in ihrer Bildungspolitik vollzogen? Wohl kaum. Wissen sie doch, dass eine Gesamtschule in der kleinen Modellregion Lustenau nicht erfolgreich sein kann, weil die leistungsstarken Schüler/innen (und jene, die es wenigstens von sich meinen) in die AHS in Bregenz und Dornbirn abwandern werden. Gut für die Gesamtschulgegner und trostlos für die weitere Entwicklung des Vorarlberger Schulsystems. Nur die Umsetzung einer Gemeinsamen Schule in ganz Vorarlberg wäre erfolgsversprechend und der erforderliche Beweis für den ernsthaften Willen der ÖVP in Vorarlberg, eine moderne Schulreform zu unterstützen. MS
Information zur Pendlerpauschale neu! >>>> Link:
Filmhinweis
Im Garten der Klänge
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Schweiz 2010, 85 M, OmU ital.-dt. Regie und Buch: Nicola Bellucci |
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„Belluccis Film ist sowohl ein berührendes Porträt des blinden Musiktherapeuten Wolfgang Fasser und seiner Arbeit mit schwerstbehinderten Kindern als auch eine faszinierende Reise in die Welt der Töne. (…) Mit seltener Selbstverständlichkeit verschmelzen biographisches Porträt, beeindruckende Schilderung eines achtsamen Umgangs mit Menschen und faszinierende Erkundung der Welt der Geräusche, Laute und Klänge zu einem ebenso berührenden wie poetischen Dokumentarfilm.“ (Die Furche)
Kino RIO Marktgasse 18; 6800 Feldkirch; www.rio-feldkirch.at
Mi 12.12.2012 21.30 Uhr
Do 13.12.2012 19.30 Uhr
Weitere Informationen unter: www.polyfilm.at
ÖLI Kongress 27.11.2012 bis 30.11.2012
Die Österreichische Lehrer/innen Initiative trifft sich in St. Arbogast, Vorarlberg
Bildungsexperten und LehrerInnen aus allen Schultypen referieren diskutieren über:
Frühkindpädagogik, Wie funktioniert lernen?, Ethik als Pflichtfach für alle?, Neue LehrerInnenausbildung, Neues Dienstrecht, …
>>>> Ausführlicher Bericht folgt .....
Podiumsdiskussion mit den Bildungssprechern Harald Walser und Elmar Mayer
… ohne Elmar Mayer (SPÖ)!
… Walser: „Ich weigere mich darüber zu diskutieren, ob eine Bildungsreform in Österreich finanzierbar ist, wenn in diesem Land drei Berge durchbohrt werden, die Gesamtkosten von 55 Mrd. Euro verursachen und das Bildungsbudget 8 Mrd. beträgt.“ Der Anteil des Bildungsbudget am BIP war in den 90ern 6,5%, heute beträgt er noch 5,8%.










ÖLI Kongress 27.11.2012 bis 30.11.2012
Die Österreichische Lehrer/innen Initiative trifft sich in St. Arbogast, Vorarlberg
Bildungsexperten und LehrerInnen aus allen Schultypen referieren diskutieren über:
Frühkindpädagogik, Wie funktioniert lernen?, Ethik als Pflichtfach für alle?, Neue LehrerInnenausbildung, Neues Dienstrecht, …
… Werkraum Bregenzerwald – Innovation, Erfolg, Zumtor
… Frauenmuseum: Die tollkühnen Frauen
… Burkhart Wüstner: Reformer und Pädagogen im Bregenzerwald
… Reinhart Sellner: In der „Pensi von der Lehrerei“










ÖLI Kongress 27.11.2012 bis 30.11.2012
Die Österreichische Lehrer/innen Initiative trifft sich in St. Arbogast, Vorarlberg
Bildungsexperten und LehrerInnen aus allen Schultypen referieren diskutieren über:
>>>> Ausführlicher Bericht folgt .....
Ethik als Pflichtfach für alle?
Kurt Greussing und Gary Fuchsbauer










Armes Vorarlberg
Studie der Caritas: "Sozialbarometer Vorarlberg 2012"
Wie von der Caritas gewohnt, fällt auch die Präsentation ihrer Studie zur sozialen Situation in Vorarlberg sehr zurückhaltend aus. Caritas-Direktor Peter Klinger fordert politische Intervention: „Keinen Skandalbericht, aber einen Anstoß zur politischen Diskussion.“
Fakt ist, im reichen Vorarlberg sind die sozialen Unterschiede im Vergleich zu den anderen Bundesländern am größten. Die höchsten Einkommensunterschiede der Geschlechter, der niedrigste Ausbildungsstandard, die niedrigsten Frauenpensionen hohe Wohnkosten sind einige markante Fakten.
Mangelhafte Bildung erhöht das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit
Von den in Vorarlberg im Jahr 2011 vorgemerkten arbeitslosen Menschen hatten 8,7 Prozent überhaupt keine abgeschlossene Pflichtschule; 39,2 Prozent lediglich einen Pflichtschulabschluss. Das bedeutet, dass die sogenannten frühen Bildungsabbrecher ein eklatant hohes Risiko haben, arbeitslos zu werden.
Aus der Studie ergeben sich einige dringende Forderungen – nicht nur an die Politik.
Die Caritas Vorarlberg fordert:
>>>> weitere Informationen und die vollständige Studie






ÖLI Kongress 27.11.2012 bis 30.11.2012
Die Österreichische Lehrer/innen Initiative trifft sich in St. Arbogast, Vorarlberg
Bildungsexperten und LehrerInnen aus allen Schultypen referieren diskutieren über:
Frühkindpädagogik, Wie funktioniert lernen?, Ethik als Pflichtfach für alle?, Neue LehrerInnenausbildung, Neues Dienstrecht, u.a.
GÖD 14 – BMHS fordert sofortige Gehaltsverhandlung
Der Initiativantrag der Österreichischen Lehrer/innen Initiative (ÖLI-UG) und der Fraktion sozialdemokratrischer Gewerkschafter (FSG-BMHS) wurde in der erweiterten Bundesleitung am 22.11.12 einstimmig angenommen.
Wir werden sehen, ob das Präsidium und der Vorstand der GÖD darauf angemessen reagiert oder wie viele andere Anträge leise im Gremiendschungel verschwinden.
Wir können uns keine Nulllohnrunde leisten,
daher Gehaltsverhandlungen JETZT!
Österreichisches LehrerInnentreffen in St. Arbogast
Konferenz von Bildungsexperten und LehrerInnen aus allen Schultypen
Frühkindpädagogik, Wie funktioniert lernen?, Ethik als Pflichtfach für alle?, Neue LehrerInnenausbildung, Neues Dienstrecht, u.a. sind die Schwerpunktthemen bei der diesjährigen Herbsttagung der Österreichischen LehrerInnen-Initiative ( ÖLI ) vom 27.11.12 bis 30.11.12 in St. Arbogast/Götzis.
Rund 70 LehrerInnen aus allen Bundesländern und Schultypen treffen mit einer hochkarätigen Runde von Bildungsexperten zusammen.
mehr dazu>>>>>
VLI
Immer und überall,
umfassend und aktuell
informiert mit der Homepage und Facebookseite der VLI.
VLI - Facebook Informieren und mitreden.
Die VLI-Gruppe im Facebook seit Juli 2011 freigeschaltet
Alle interessierten Kolleg/innen können Mitglied der „geschlossenen“ FB-Gruppe „VLI“ werden. Alle Gruppenmitglieder erhalten die aktuellen Informationen und können aktiv informieren und an Diskussionen innerhalb der Gruppe teilnehmen.
Mitgliedsanmeldung ist ab jetzt möglich und erwünscht. LINK zur VLI-Gruppe
FILMFORUM BREGENZ
Mehr über den Film --->
Film mit Publikumsdiskussion:
"1+1=100 oder Die Schule des Lebens
Mittwoch, 21. November 2012 | 20 Uhr
Bregenz, Metro Kino Center, Rheinstraße 25
Eintritt: 8 Euro (Filmforum-Ticket)
Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin Doris Kittler sowie der Grünen Bildungssprecherin im Vorarlberger Landtag Katharina Wiesflecker statt.
FILMFORUM BREGENZ in Kooperation mit Grüne Bildungswerkstatt Vorarlberg, Verein schulejetzt,Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und Vorarlberger LehrerInnen-Initiative ( VLI )gezeigt.
„Das ist keine Krise, das ist ein Betrug“
In Spanien und Italien geht nichts mehr.
Kaputtgespart!
Europaweite Proteste gegen die sinnlosen Sparmaßnahmen der Regierung, die vor allem die Menschen mit kleinem bis mittleren Einkommen und die Jugend trifft.
http://tvthek.orf.at/programs/1218-ZIB-20
weitere LINKS zu diesem Thema:
http://orf.at/stories/2151090/2151095/
http://tvthek.orf.at/programs/1232-ZIB-Flash/episodes/4920253-ZIB-Flash-21-15
Herbsttagung der ÖLI-UG
in St. Arbogast (Vorarlberg)
27. - 30. Nov. 2012
Neue Landesrätin Bernadette Mennel – Neue Chancen in der Bildungspolitik?
Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und die Vorarlberger LehrerInneninitiative (VLI ) erwarten sich von der neuen Landesrätin Bernadette Mennel
· ein aktives Einbringen in die Diskussion für ein besseres Dienstrecht für alle PädagogInnen
· die Entwicklung einer Modellregion Vorarlberg, in der die Gemeinsame Schule der 6- bis 15-Jährigen praktisch umgesetzt wird
· mehr Transparenz in Sach- und Personalentscheidungen
· mehr finanzielle Mittel für Schule und Kindergarten
· gerechte Bezahlung aller PädagogInnen (insbesondere von QuereinsteigerInnen
durch eine bessere Anrechnung von Vordienstzeiten)
· Aufwertung der Kindergartenpädagoginnen
-> Presseaussendung -> Download
VOL.AT:
Landtagspräsidentin Mennel wird neue Landesrätin
Bernadette Mennel tritt die Nachfolge von Siegi Stemer an.
--> VOL.AT
VOL.AT:
Siegi Stemer tritt als Landesrat zurück
Vorarlbergs Schul- und Sportlandesrat Siegi Stemer hat am Freitagabend seinen Rückzug aus der Landesregierung bekanntgegeben.
==> VOL.AT
Schade!
Sapperlot, ein Fehler als Sportlandesrat - und weg ist er! Im Bildungsbereich hat man, also die ÖVP, das nicht so genau genommen.- Und wer wird Nachfolger/in?
Noch mehr "Nullbock auf Nulllohnrunde".
Metaller bekommen nach über 4 Prozent im Vorjahr wieder 3,4 % Gehaltserhöhung.
orf.at: Metallergewerbe erhält um 3,4 Prozent mehr Lohn
In der Metallbranche gibt es nun eine erste Einigung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber - allerdings nicht in der Metallindustrie, sondern im Metallgewerbe: Hier einigten sich die Sozialpartner in nächtlichen Verhandlungen auf einen Anhebung der KV-Mindestlöhne und Lehrlingsentschädigungen ab 1. Jänner um 3,4 Prozent und der Ist-Löhne um 3,2 Prozent.
http://orf.at/stories/2145035/
Der Link zur online Petition gegen Nulllohnrunden ist:
http://nulllohn.ug-oegb.at/
Alle 5 Parlamentsparteien und
alle 183 Abgeordnete unterstützen
die Unterschriftenaktion für die Tägliche Turnstunde
=> LINK zum Artikel der Österreichische Bundes-Sportorg. (BSO)
Das meint Gary Fuchsbauer (ÖLI) dazu:
Sehr geehrte Damen und Herren,
nehmt's mir nicht übel, aber ich hätte da eine Frage:
Wenn "alle 183 Nationalratsabgeordnete die BSO Unterschriftenaktion für die tägliche Turnstunde unterstützen" und wenn Gesetze vom Nationalrat beschlossen werden, warum beschließen die 183 Nationalratsabgeordneten, die die Aktion unterstützen, nicht einfach entsprechende Gesetze?
Da müssten sich doch weitere Aktivitäten erübrigen, od´r?
Kann man sich auf das Wort der 183 Nationalratsabgeordneten, die die Aktion unterstützen, verlassen?
LG Josef Gary Fuchsbauer, ÖLI-UG, Nr. 53.931 in der online Unterstützungsliste
Nein zu Nulllohnrunden im öffentlichen Dienst!
Mit Nulllohnrunden sollen wir einmal mehr für eine Krise zahlen, für die wir nicht verantwortlich sind. Wer uns Nulllohnrunden verordnet, enthält uns unseren fairen Anteil am gemeinsam erarbeiteten gesellschaftlichen Wohlstand vor!
Die VLI unterstützt die Petition gegen eine Nulllohnrunde und ersucht euch daher um eure Unterstützung auf: http://nulllohn.ug-oegb.at/
Die VLI fordert von der Gewerkschaft Öffentlichen Dienst GÖD die sofortige Aufnahme von Verhandlungen für faire Gehaltserhöhungen 2013 auch im öffentlichen Dienst.
Auch innerhalb des ÖGB formiert sich Widerstand gegen die Nulllohnrunde.
Presseaussendung: Unabhängige GewerkschafterInnen (UGöd) zum Welttag der LehrerInnen 2012
TAKE A STAND FOR TEACHERS!
Zu den LehrerInnen stehen, ihre Arbeit ernst nehmen, ihre Arbeitsbedingungen verbessern - in Österreich und weltweit
Heute, am 5. Oktober 2012, wird weltweit der von UNESCO und ILO initiierte World Teacher´s Day zum Anlass genommen, für die Bildungsrechte aller und für die Rechte der im Bildungsbereich arbeitenden Menschen einzutreten.
Die UGöd erinnert am World Teacher´s Day an die Notwendigkeit, auch in Österreich die restriktive Budgetpolitik im öffentlichen Dienst zu beenden … -> mehr als Download ---->
Weltlehrer/inenntag:
Dazu einige aktuelle und interessante Informationen:
--> Download
Auf den Punkt gebracht!
Leserbrief von Wolfgang Berchtold in der VN (28.09.12 C8)
300 Schulexperten
300 Wirtschaftstreibende haben sich im Auftrag der ÖVP über die Reform des Lehrerdienstrechts und der Schulverwaltung Gedanken gemacht. Was würden diese Wirtschaftstreibenden sagen, wenn 300 Lehrer(innen) von der Regierung beauftragt würden, Reformvorschläge zur Sanierung unseres maroden Wirtschaftssystems auszuarbeiten? ….Der Gesamte Leserbrief als Download -->
Die Lehrer/innen arbeiten hart und viel!
ORF-Diskussion „Im Zentrum“: Als Antwort auf die traurige Lehrerarbeitszeitdiskussion in der ORF-Diskussionsendung „Im Zentrum“ letzten Sonntag.
Die DOCU (siehe Link) zeigt: So einfach ist es klarzustellen, dass die Lehrer/innen viel und hart arbeiten und schon gar nicht sonderlich gut verdienen.
Die kurze DOCU bezieht sich zwar auf eine deutsche Studie, ist aber vom Ergebnis her mit der großen österreichischen Lehrerarbeitszeitstudie vergleichbar.
==> LINK zur DOCU
Pressegespräch UGÖD – Reinhart Sellner:
Lehrerdienstrecht:
Unabhängige Gewerkschafter bezweifeln Einigung
"Es wird alles beim Alten bleiben, vielleicht gibt es ein bisschen Kosmetik"
Wien (APA) - Die Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst (UGöD) glauben nicht an eine Einigung zwischen Regierung und GÖD beim neuen Lehrerdienstrecht in dieser Legislaturperiode. "Es wird alles beim Alten bleiben, vielleicht gibt es ein bisschen Kosmetik", so UGöD-Vorsitzender Reinhart Sellner bei einer Pressekonferenz am Dienstag. "(Finanzministerin Maria, Anm.) Fekter (V) wird sich zurücklehnen, die ÖVP wird im Wahlkampf sagen, (Unterrichtsministerin Claudia, Anm.) Schmied (S) und (Beamtenministerin Gabriele, Anm.) Heinisch-Hosek (S) haben versagt und die GÖD wird sich loben, dass sie eine wahnsinnige Arbeitszeitverlängerung verhindert hat."
Zeitkonto – Ansuchen bis spätestens 30. 09.12
Nicht vergessen! Ansuchen um Zeitkontoregelung für das SJ 2012/13 bis spätestens 30. September über den Dienstweg an den LSR.
Info zum Zeitkonto und Vorlage für das Ansuchen auf
http://vlikraft.at/gehalt-und-mehr/
Aktualisierte Tabell für die Prüfungstaxen
Die neuen Prüfungstaxen, Reisegebühren, ÖÖB-Tarife sind im aktuellen Dienstrechtsskriptum eingearbeitet.
Sondervertragsregelung auch für Mathe/Physik-KollegInnen
Neue (bzw. auch in den letzten Jahren gekommene) Mathe/Physik-KollegInnen mit Wirtschaftspraxis können nun auch vermehrt Vordienstzeiten angerechnet bekommen
-> siehe Download: „Sondervertragliche Vereinbarung für Lehrkräfte an berufsbildenden mittleren und
höheren Schulen - befristete Ergänzung zu RS 1412001 für das Schuljahr 2012/2013“
ÖLI-UG Dienstrechtsskriptum aktualisiert:
Neue ÖBB-Tarife
--> http://vlikraft.at/schulrecht-und-mehr/dienstrechtsskriptum/
Die ÖBB haben seit 2.7.2012 neue Preise.
Somit gelten auch für Reiserechnungen neue Tarife.
Bei Gewerkschaftsreiserechnungen können die normalen 2.Klassepreise verrechnet werden, bei Bundes-/LandeslehrerInnenreiserechnungen die um 24 Prozent reduzierten Businesscardtarife.
Wer unser Dienstrechtsskriptum auf Papier hat kann sich aus
http://www.oeli-ug.at/DRS12.OeBB2012.pdf
drei neue Seiten ausdrucken (statt der bisherigen Seite 65).
Müde? -
Auf jeden Fall werden wir die Ferien genießen, Kraft usw. tanken ... Einladung zur
VLI - Schul - Schluss - Feier
Mittwoch, 04. Juli 2012, 19.00 Uhr
Neu Amerika/Bodensee
(Zufahrt: Achsiedlung)
Mail von Dir. Mag. Manfred Hämmerle (HAK Bregenz) an Prof. Eder (Uni Salzburg)
Betreff: HAS abschaffen
Sehr geehrter Herr Prof. Eder, mir ist schon länger bekannt, dass Sie kein Freund der Handelsschule sind. Dass LH Burgstaller diese Schulform auf Ihr Anraten gleich abschaffen möchte, ist doch etwas befremdlich.
Wir haben ganz andere Erfahrungen mit der Handelsschule gemacht, als Sie sie in Ihren Studien herausfinden.
Ich darf Ihnen zwei Beispiele nennen. Ein aktuelles und zwei wissenschaftlich fundierte. .....
.... Gesamter Text als Download
„Mach uns die Handelsschule nicht kaputt,
Frau LH Burgstaller!“
Die Handelsschulen sind auf Erfolgskurs.
Bildungs- und gesellschaftspolitisch ist in Österreich die Handelsschule ein wichtiger Schultyp. Sie ist für viele Jugendliche nach der Hauptschule eine interessante Alternative zur Lehre, AHS oder BHS. In drei Jahren erhalten sie eine gute Berufsaus- und Allgemeinbildung. Sie ist keine Sackgasse, wie manchmal behauptet, sondern bietet den Absolventen gute Voraussetzungen für den Berufseinstieg oder weitere Ausbildungsmöglichkeiten (zum Beispiel: Aufbaulehrgang mit Matura). Die hohen und steigenden Anmeldezahlen unterstreichen die Bedeutung und Akzeptanz dieses Schultyps bei Eltern und Schüler/innen VLI und UBG:
„Mach uns die Handelsschule nicht kaputt, Frau LH Burgstaller!“
Die Handelsschulen sind auf Erfolgskurs.
Bildungs- und gesellschaftspolitisch ist in Österreich die Handelsschule ein wichtiger Schultyp. Die hohen und steigenden Anmeldezahlen unterstreichen die Bedeutung und Akzeptanz dieses Schultyps bei Eltern und Schüler/innen.
ABER: Burgstaller ignoriert die aktuelle Schulentwicklung, das erfolgreiche Projekt HASNEU Bregenz und va. den neu beschlossenen Lehrplan der Handelsschulen, der auf dieses Projekt aufbaut.
Mehr dazu auf vlikraft.at.
ABER: Burgstaller ignoriert die aktuelle Schulentwicklung, das erfolgreiche Projekt HASNEU Bregenz und va. den neu beschlossenen Lehrplan der Handelsschulen, der auf dieses Projekt aufbaut.
„Viele Jugendliche würden dort nur ein Jahr absitzen, bevor sie eine Lehre beginnen, oder überhaupt nur auf das Ende der Schulpflicht warten“, so die Begründung der LHF von Salzburg Burgstaller. Das entspricht einem komplett veralteten Bild der Handelsschulen. Scheinbar weiß Frau LH noch nicht, dass ein neuer und moderner Lehrplan für die Handelsschulen vorliegt, der großteils in den Lehrinhalten, der Organisation und der Lehrmethoden dem seit mehreren Jahren sehr erfolgreichen Projekt der HANDELSSCHULE NEU der BHAK und BHAS Bregenz entspricht. MS 28.06.12
Mehr dazu als Download:
Ein guter Bericht in der Vorarlberger Landesrundschau um 12:30 (Beginn der zweiten Hälfte der Nachrichten)
VLI
Einladung zur
VLI - Schul - Schluss - Feier
Mittwoch, 04. Juli 2012, 19.00 Uhr
Neu Amerika/Bodensee
(Zufahrt: Achsiedlung)
Bildungsvolksbegehrensdebatte:
Keine Chance für die direkte Demokratie im Plenum des Nationalrats
„Wenn man in fünf Monaten nicht in der Lage ist, trotz Sonderausschusses und der Verankerung vieler Punkte im Regierungsprogramm etwas zur Beschlussfassung zu bringen, ist das enttäuschend“, so Androsch zur APA. „Das ist kein Ruhmesblatt für die parlamentarische Demokratie und keine Empfehlung für mehr direkte Demokratie - da wird das Ganze zur lächerlichen Heuchelei.“
=> ORF.at
Viel versprochen - nichts gehalten
Bildungspolitische Lippenbekenntnisse und Unkenntnis der Grundrechnungsarten
Eine Presseaussendung der GÖD
-> Link zur Presseausendung der GÖD
Verordnung: Neue RP (RDP) für AHS und BMHS
Die neuen, ab September 2012 gültigen Reife- und Diplomprüfungsverordnungen für AHS und BMHS.
„Zentralmatura“ wird um ein Jahr verschoben
Statt 2014 soll die erste Zentralmatura an den AHS nun 2015 stattfinden, die erste Zentralmatura an den BMHS statt 2015 erst 2016.
Die Kritik von Schülern, Lehrern, Eltern und Experten dürfte zu groß geworden sein. Ob eine eventuell mangelhafte Vorbereitung der Zentralmatura durch das BIFIE auch dafür verantwortlich ist, wurde in der Pressekonfrenz nicht bestätigt.
à Die Presse
Österreichs Ausbildung hält mit Globalisierung nicht mit
Auf allen Ebenen fehlt es an qualifiziertem Personal, rügt die EU-Kommission. Das sei im Wettstreit mit Billiglohnländern fatal. Die Probleme beginnen in der Volksschule und enden bei den Hochschulen.
diepresse.com
Ein interessanter Artikel, der unmissverständlich die großen Probleme der österreichischen Bildungspolitik aufzeigt.
Wann reagiert "Österreich" endlich? Diese gefährliche Innovationsfeindlichkeit in der österreichischen Bildungspolitik ist unerträglich.
Verhandlung:
Neues Dienstrecht
Aushang der GÖD BMHS
Büchertipp
David Graeber
David Graeber
Inside OCCUPY
Die Bewegung OCCUPY steht erst am Anfang. Wer die gesamte Tragweite und die Hintergründe der Geschehnisse verstehen will, sollte dieses Buch des Vordenkers und Insiders David Graeber unbedingt lesen.
Auszug aus dem Klappentext:
Was steckt hinter den Guy-Fawkes-Masken der Besetzer? Was steckt hinter ihrem Mut und Zorn? Der Vordenker und Aktivist David Graeber berichtet aus erster Hand, wie alles begann, wie die Bewegung stark werden konnte und warum dies erst der Anfang ist.
„Das eine Prozent, das die Welt beherrscht, mag aus dem Streben nach Geld und Macht eine Art autistisches Spiel gemacht haben, bei dem Geld und macht zum Selbstzweck geworden sind. Für die anderen – für uns, für die 99% - jedoch bedeutet Geld, Einkommen, Freiheit von Schulden etwas grundsätzlich anderes: die Macht, nach etwas anderem zu streben als nach Geld“
David Graeber
Schulden: Die ersten 5000 Jahre
Die Bedeutung der umfassenden historischer Analyse der Geschichte der Geld- und Kreditwirtschaft von David Graeber ist groß, will man die deprimierenden aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre verstehen.
Laut David Graeber bestimmen Schulden unser Leben – mit oft fatalen Auswirkungen, weil Schulen, und vor allem der Zwang der scheinbar unumgänglichen, meist moralisch argumentierten Verpflichtung zur Rückzahlung. Ein Mythos, der für fast alle Beteiligten fatale Folgen hat/haben kann. Angesichts der angeblichen "Staatsschuldenkrise" und des "Lebens über unsere Verhältnisse", grund genug, sich diese Themas anzunehmen.
Ein mutiges Buch!
Neues Lehrer/innendienstrecht?
Das bmukk kümmert sich lieber um die wirklich wichtigen Dinge……
Feiern verboten!
Schreiben des Zentralausschusses der BMHS an das bmukk zum Verbot von (priv.) Feiern an Schulen
Lehrer/innendienstrecht:
UBG und VLI fordern nachhaltige Investitionen in die Qualität der Bildung von Kindern und Jugendlichen
Presseaussendung der Vorarlberger LehrerInnen-Initiative – VLI und der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft - UBG
Die VLI und UBG fordert in ihrer Presseaussendung unter andrem Transparenz und Sachinformation statt Geheimverhandlungen.
Bei den Dienstrechtsverhandlungen der ARGE LehrerInnen der GÖD mit BeamtInnen aus BKA, BMUKK und BMF am 21. Mai wurde wiederum Stillschweigen vereinbart.Hinter den „geheimen“ Dienstrechtsverhandlungen steht die Absicht des Dienstgebers,
durchzusetzen!
Die seit vielen Jahren geforderte Anhebung der Anfangsbezüge will Finanzministerin Fekterzu einer drastischen Anhebung
Die bislang bekannt gewordenen Maßnahmen stellen ein klare Verschlechterung der schulischen Lehr- und Lernbedingungen dar.
Die VLI und UBG akzeptieren die Vorgangsweise von Finanz- und Unterrichtsministerium nicht und fordern alle Lehrer/innen, Eltern, Schüler/innen, Gewerkschaften und AK auf, gemeinsam gegen die geplante Arbeitszeiterhöhung vorzugehen!
Sollte es zu keiner Haltungsänderung auf Regierungsseite kommen, sind Kampfmaßnahmen unausweichlich.
Medienberichte:
Aktuelle Aussendung der ARGE-LehrerInnen
Neues Dienstrecht für Lehrer/innen: Viele Fragen, wenig Antworten
ARGE-Lehrer/innen wartet nach wie vor auf Gesamtpaket =
In der heutigen Gesprächsrunde auf Beamtenebene wurde die Dienstgeberseite mit einer Reihe von Fragen konfrontiert. Wie BM Dr. Claudia Schmied heute in einer Pressekonferenz richtig festgestellt hat, wurden uns wesentliche Punkte eines neuen Dienstrechts bis heute nicht übergeben (s.u. APA).
Nach wie vor gibt es keine befriedigenden Antworten, unter anderem zu folgenden Punkten:
- eine gleichwertige Ausbildung für alle Pädagoginnen und Pädagogen auf Masterniveau
- eine qualitative und quantitative Beschreibung der umfassenden Arbeit von Lehrer/innen
- Fachleute zur Unterstützung der Schüler/innen und zur Entlastung von Lehrerinnen und Lehrern im Bereich der nicht-unterrichtlichen Tätigkeit
- eine umfassende Betrachtung des Systems Schule, um unser Bildungssystem noch besser zu machen
Dazu muss gesagt werden, dass viele der gestellten Fragen nicht neu sind, sondern dass wir bereits seit 12. Juli 2011 auf Antworten seitens des Dienstgebers warten. Trotz der ständigen Diskussion über das österreichische Bildungs- und Schulsystem und vieler Lippenbekenntnisse scheint es der Regierung bis jetzt kein Anliegen zu sein, sich mit diesen entscheidenden Zukunftsfragen zu beschäftigen, um eine weitere Verbesserung unseres Schulsystems zu ermöglichen.
Österreichs Lehrerinnen und Lehrer leisten einen ganz wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Jungend und damit unserer Gesellschaft. Nur durch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen kann dieser Beruf auch für die junge Generation erstrebenswerter werden.
Als Gewerkschaft Öffentlicher Dienst sehen wir unsere Aufgabe aber auch darin, das schulische Angebot für unsere Kinder und Jugendlichen und damit deren Zukunftschancen weiter zu verbessern.
Wir hoffen, diese Standpunkte dem Dienstgeber deutlich gemacht zu haben und erwarten uns für die nächste Gesprächsrunde detaillierte Antworten auf Fragen, die uns und ganz Österreich interessieren.
Paul Kimberger
Dienstgeberseite „schwatzt“ und hält sich offensichtlich nicht an die Vereinbarung ...
Artikel aus dem heutigen "Österreich" mit Berechnungen zum Dienstgeber-Entwurf für ein neues LehrerInnen-Dienst- und Besoldungsrecht. --> siehe Download Kopie
Es wurde in den Verhandlungen zwar Geheimhaltung vereinbart, die Dienstgeberseite hält sich offensichtlich nicht daran und versucht so über die Medien Druck auf das Verhandlungsteam der Lehrer/innen auszuüben. Gut für uns, denn es wird ihnen diesmal wieder nicht gelingen! MS 23.05.12
Der aktuelle (druckfrische) Kreidekreis 03/12 mit vielen Informationen zu den Dienstrechtsverhandlungen …
Thema Lebensmittelindustrie:
„Auf dem Weg zur Brekkies-Gesellschaft“
Einige lesenswerte Bücher dazu.
Weil richtiges Essen einen bedeutenden positiven Einfluss auf die Schulleistungen hat, ist dieses Thema für Lehrer/innen doppelt interessant.
Neue Buchbesprechungen. Möchte nochmals auf das aktuelle Buch von H.U. Grimm "Vom Verzehr wird abgeraten" hinweisen und es als dringend lesenswert empfehlen. MS 16.05.12
--> LINK: Buchbesprechungen
Ausschreibung BMUKK-618/060-III/5b/2012
Im Bereich des Landesschulrates für Vorarlberg gelangt voraussichtlich die folgende Stelle zur Besetzung
Landesschulinspektorin/eines Landesschulinspektors
der Verwendungsgruppe SI 1
für technisch-gewerbliche und kaufmännische Lehranstalten
APS: Vorarlberger Forderungen zu den Dienstrechtsverhandlungen
Die Vorarlberger Freien LehrerInnen (FSG-Unabhängige-SLV-VLI) stellen zum Verhandlungsauftakt zum neuen Lehrer/innendienstrecht 20 Forderungen an das Verhandlungsteam der APS-Vertreter/innen in der ARGE Lehrer/innen.
Besoldungsgerechtigkeit, autonome Stundenkontingente, eine pädagogisch-dienstrechtliche und eine administrative Schulleitung, gleichwertige Ausbildung aller Pädagog/innen (auch Kindergärtner/innen) auf Masterniveau, „inklusive“ Schulen, vollständigen Tätigkeitsbeschreibung aller Pädagog/innen, flexible Lebensarbeitszeitmodelle sind einige Beispiele aus dem Katalog mit 20 Forderungen. MS 13.05.12
Ohne demokratische Dienstrechtsreform keine demokratische Bildungsreform!
Wir erwarten und brauchen eine Bildungsbudgetoffensive und keine Dienstrechtsverhandlungen unter dem Spardiktat. Dazu braucht es demokratisch gewählte Schulleitungsteams, statt Seilschaften und Parteipolitik genauso wie auf Universitätsniveau ausgebildete Pädagog/innen, bestmögliche Bildung für alle Schüler/innen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und motivierte LehrerInnen.
Occupy Dienstrechtsverhandlungen
Paul Kimberger, der Vorsitzende der ARGE der Lehrer/innen in der GÖD, hat heute ein Rundschreiben zu den aktuellen Dienstrechtsverhandlungen versandt.
Darin stellt Kimberger fest, dass nach einer ersten Durchsicht des 26-seitigen Gesetzesentwurfes es sich um ein gutes Angebot, noch um ein Reformpaket für zukünftige Lehrer/innengenerationen handelt und nennt einige Punkte, die NICHT im übergebenen Papier enthalten, aber seiner Ansicht nach für eine innovative Schule der Zukunft unabdingbar sind:
* eine gleichwertige Ausbildung für alle Pädagoginnen und Pädagogen auf Masterniveau
* eine qualitative und quantitative Beschreibung der umfassenden Arbeit von Lehrer/innen
* Fachleute zur Unterstützung der Schüler/innen und zur Entlastung von Lehrer/innen von der nicht-unterrichtlichen Tätigkeit
* eine umfassende Betrachtung des Systems Schule, um unser gutes Bildungssystem noch besser zu machen
Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals auf die Pressseaussendung der VLI und UBG – siehe weiter unten – hinweisen und ganz bestimmt feststellen, dass die ÖLI-UG - Anträgen in der GÖD bezüglich einer „innovativen Schule“ von den anderen Fraktionen – va. der fcg – durchgehend abgewiesen wurden. Jetzt im Rahmen der Dienstrechtsverhandlungen öffentlich gerade diese Punkte aufzugreifen freut mich zwar, veranlasst mich aber die fcg zu ermutigen, sich in Zukunft zu trauen, sich auch für die gewohnt zukunftsorientierten Anträge der ÖLI-UG zu erwärmen. MS 07.05.12
Occupy Dienstrechtsverhandlungen
Bisher leider nichts Erfreuliches über die Dienstrechtsverhandlungen zu berichten
Am Samstag hat FM Fekter das zwischen Gewerkschaft und Regierung vereinbarte Schweigen beendet und einige Details aus dem 26-seitigen Entwurf für ein neues Lehrerdienstrecht bekannt gegeben. Geht es nach Fekter, sollen neu eintretende Lehrer/innen ab dem Schuljahr 2013/14 unabhängig vom Schultyp ein einheitliches Grundgehalt von 2400 Euro brutto bekommen. Es wäre aber nicht Fekter, wenn sie dafür nicht mehr Arbeit einfordern würde. Konkret stellt sich die Finanzministerin zusätzlich 3 Stunden vor.
Also weit, weit weg von der Idee, den jungen Menschen den Lehrberuf durch ein attraktives Einstiegsgehalt schmackhaft zu machen. Spätestens nach der bereits vereinbarten Nulllohnrunde für 2013 und „moderaten“ Gehaltserhöhung 2014 ist wahrscheinlich – abhängig von der Inflationsrate – der größte Teil der von Fekter vorgeschlagenen Erhöhung des Einstieggehaltes wieder weg. Übrig bleiben die drei Stunden Mehrarbeit. MS 05.05.12
--> Artikel in den Salzburger Nachrichten
UBG: Schul/Bildungsexkursion Südtirol
Im Auftrag der Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) organisierte Dr. Siegfried Winkler vom 26. bis zum 28. 4. 2012 für die Vorarlberger Lehrer/innen eine Schul/Bildungs-Exkursion nach Südtirol. Im Mittelpunkt stand der Besuch der Schulen Schulsprengel Schlanders, Fachschule Frankenberg und Schulsprengel Bruneck.
Gemeinsame Schule und Integration als Selbstverständlichkeit.
Alle Teilnehmer/innen waren von der Umsetzung der gemeinsame Schule aller Schüler/innen bis zum achten Schuljahr und der Integration (bzw. Inklusion) von Kindern mit Behinderung (bis zum 18. Lebensjahr) in den Südtiroler Schulen begeistert.
Die VLI unterstützt die Petition der
"Lehrerinnen für das Bildungsvolksbegehren“
(Heidi Schrodt; Erwin Greiner; Daniel Landau)
---> Online Unterstützung: Petition online unterstützen
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied!
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Maria Fekter!
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek!
Wir begrüßen ausdrücklich Ihr Vorhaben, gemeinsam Verhandlungen über ein neues Lehrerdienstrecht zu führen und wünschen Ihnen zu diesem Vorhaben viel Energie, Kraft sowie gute und kreative Lösungsvorschläge.
Wir als PädagogInnen aus dem Netzwerk "Lehrerinnen für das Bildungsvolksbegehren" sehen jedoch voller Sorge, dass die uns bisher bekannten Kernpunkte der Verhandlungen vor allem rein budgetären Notwendigkeiten folgen sollen. Bisher scheint es ausschließlich um Fragen der Entlohnung und der in der Klasse zu verbringenden Arbeitszeit zu gehen.
Ein neues Lehrerdienstrecht stellt jedoch die einmalige Chance dar, Fragen der Besoldung mit Fragen der Pädagogik sowie mit schulischen Fragen in einem weiter gefassten Sinn gemeinsam zu behandeln und somit mit einer Gehaltsreform einen schulischen Innovationsschub in Gang zu setzen. Wenn das ganze Umfeld der Tätigkeit von Pädagoginnen und Pädagogen in diesen Gehaltsverhandlungen mitberücksichtigt wird, würden Tausende an ihren Leistungsgrenzen arbeitende LehrerInnen eine andere Botschaft erhalten, als wenn ihnen vermittelt wird, dass sie zu wenig arbeiten und dass dieser angebliche Zustand für die neu einsteigenden KollegInnen geändert wird.
Wir nehmen an, dass auch die Lehrergewerkschaft dann mit einer anderen Grundeinstellung in diese Verhandlungen einsteigen würde.
---> Gesamte Petition: http://www.bildungsrecht.at/index.php?id=11
---> Online Unterstützung: Petition online unterstützen
Neues Dienstrecht
Verhandlungen beginnen nächste Woche
Eine Einigung noch in diesem Sommer eher unwahrscheinlich
Wegen den deutlich unterschiedlichen Vorstellungen von Regierung und Lehrerschaft und die teils großen Auffassungsunterschiede auch innerhalb der Verhandlungsteams auf Regierungs- und Gewerkschaftsseite über die wichtigsten Eckpunkte in einem neuen Dienstrecht, ist eine Einigung noch in diesem Sommer eher unwahrscheinlich.
Kleine Zeitung (23.04.12) „Für die Regierung jedenfalls wird es eng, will sie das Dienstrecht vor der Nationalratswahl 2013 unter Dach und Fach bringen.“
MS 24.4.12
Medienberichte:
--> Kleine Zeitung
--> ORF
--> Österreich Tageszeitung über APA
--> DerStandard-Schmied-Gleiches-Gehalt-fuer-alle-Unterstufen-Lehrer
--> DerStandard Kimberger Gleiches-Gehalt-fuer-alle-Lehrer
--> APA-Walser-einheitliche Ausbildung der Lehrer/innen
